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Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

|von Daniela Lukaßen-Held

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.

Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Bei ohnehin geplanten Operationen im Bauch‑ oder Beckenraum ist der zusätzliche Aufwand für eine Salpingektomie gering, weshalb das Verfahren als praktikable Präventionsmaßnahme gilt. (© mi_viri/stock.adobe.com)

Ein Ovarialkarzinom wird bei vielen Frauen erst spät erkannt, da die Symptome häufig erst auftreten, wenn der Tumor bereits fortgeschritten ist. Dabei hängt die Prognose stark davon ab, in welchem Stadium die Erkrankung entdeckt wird.

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