Startseite Gynäkologie Retinoide in der Schwangerschaft: Kein eindeutiges erhöhtes Risiko für schwere Fehlbildungen
Schwangerschaft

Retinoide in der Schwangerschaft: Kein eindeutiges erhöhtes Risiko für schwere Fehlbildungen

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine groß angelegte nordische Kohortenanalyse mit 3.869.586 Geburten aus Dänemark, Island, Norwegen und Schweden untersuchte topische Retinoide in der Schwangerschaft. Ein klar erhöhtes Risiko ließ sich zwar nicht nachweisen. Wegen methodischer Einschränkungen raten die Forscher aber weiter zu Vorsicht.

Babyfüße
Topische Retinoide werden häufig zur Behandlung von Akne eingesetzt, ihre Anwendung während der Schwangerschaft bleibt jedoch kontrovers. (© andreipugach/stock.adobe.com)

Topische Retinoide werden vielfach zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Akne genutzt. In Dänemark, Island, Norwegen und Schweden hat sich die Nutzung topischer Retinoide in den vergangenen 18 Jahren bei Frauen im Reproduktionsalter verdreifacht. Von einem Konsum in der Schwangerschaft wird mit Blick auf die teratogene Wirkung oft abgeraten.

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