Viele Frauen nutzen in den Wechseljahren eine menopausale Hormontherapie gegen Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Die Auswertung von zehn Studien mit mehr als einer Million Teilnehmerinnen fand keinen Zusammenhang zur Entstehung von Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Offen bleiben jedoch Fragen zu Dosis, Art der Hormone und Verabreichung — hier ist weitere Forschung nötig.
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Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) wurde auf Basis der Studie DESTINY-Breast 03 (DB03) für die Zweitlinientherapie des HER2-positiven (HER2+) metastasierten Brustkrebs (mBC) zugelassen [1, 2]. In einer 2024 vorgestellten Analyse der Studie wurde erstmals das mediane Gesamtüberleben (mOS) erreicht [3].
Fortschritte in Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms
Die S3‑Leitlinie wurde aktualisiert, um Diagnostik und Therapie stärker am molekularen Tumorprofil auszurichten, unnötige operative Maßnahmen zu reduzieren und neue Wirkstoffe für definierte Subgruppen zu etablieren.
Nach dm kündigt auch Rossmann den Einstieg ins digitale Apothekengeschäft an. Der Drogeriekonzern aus Niedersachsen plant ein Online‑Angebot für Arzneimittel und apothekenexklusive Produkte. Getrieben wird der Markt durch E‑Rezept, bequemere Bestellprozesse und eine wachsende Nachfrage nach Beratung und Lieferung per Klick.
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HER2-low tritt bei etwa 50 % der Tumoren von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) auf [1–6]. Gemäß eines Expert*innen-Panels der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) gelten Tumoren als HER2-low, sobald diese einen HER2-IHC-Score von 1+ oder 2+/ISH− aufweisen [7].
Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass das Buchungsportal Doctolib gesetzlich Versicherten eine unzutreffende Terminauswahl zeigt. Trotz entsprechender Filter erscheinen Termine, die ausschließlich privat Versicherten oder Selbstzahlern offenstehen. Die Verbraucherzentrale setzte sich mit ihrer Klage durch, Doctolib legte jedoch Berufung ein.
Bei metastasiertem Brustkrebs steht meist die systemische Therapie im Mittelpunkt. Neue Analysen zeigen jedoch, dass eine zusätzliche Operation das Gesamtüberleben in der Regel nicht verbessert. Einzelne Untergruppen profitieren geringfügig, während der lokale Krankheitsverlauf durch den Eingriff deutlicher beeinflusst wird.
In Mecklenburg‑Vorpommern weiß Schätzungen zufolge etwa jeder fünfte HIV‑Infizierte nichts von seiner Erkrankung. Besonders in Rostock kommt es derzeit zu Engpässen bei Beratung und Testangeboten, da zentrale Stellen zeitweise ausgefallen sind. Zugleich betont die Landesregierung, wie entscheidend frühe Diagnosen für Therapieerfolg und Prävention sind. Die Aidshilfe übernimmt inzwischen viele Aufgaben, um den wachsenden Bedarf aufzufangen.
In einer Klinik in Nowokusnezk in Russland sind innerhalb weniger Tage neun Neugeborene gestorben. Ermittler werfen dem Chefarzt und einem Stationsleiter schwere Pflichtverstöße vor. Die Behörden sprechen von gravierenden Missständen auf der Intensivstation für Säuglinge und haben umfangreiche Untersuchungen eingeleitet.
Endometriumkarzinom betrifft zunehmend auch jüngere Frauen. Welche Rolle spielen Übergewicht, FIGO-Stadium oder sozioökonomische Faktoren für die Prognose?
Starke Regelschmerzen können den Arbeitsalltag erheblich einschränken. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi plädiert für unkomplizierte Krankmeldungen und einen offenen Umgang mit Menstruationsbeschwerden. Einen gesetzlichen Menstruationsurlaub hält er jedoch für stigmatisierend.
Am Universitätsklinikum Dresden sind eineiige Drillinge zur Welt gekommen – ein medizinisches Ereignis, das nur äußerst selten vorkommt. Die Frühgeborenen machen auf der Kinderintensivstation schnelle Fortschritte, gewinnen an Gewicht und trinken bereits selbstständig. Für die Familie aus Dippoldiswalde beginnt nun ein lebhafter neuer Alltag.
Der Zulassungsinhaber informiert in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über den folgenden Sachverhalt: Melphalanhydrochlorid – eingesetzt in Kombination mit Zytostatika gegen Mammakarzinom und Ovarialkarzinom – Melphalan AqVida 90 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung erhöht das Risiko einer Überdosierung aufgrund einer höheren Konzentration.
In Thüringen werfen erste Beleghebammen wegen neuer Vergütungsregeln hin. Sie warnen vor deutlichen Einbußen und steigender Bürokratie. Welche Folgen hat das für die Geburtshilfe im Land?
Injizierbare Tranexamsäure-Formulierungen sind ausschließlich zur intravenösen Anwendung zugelassen. Daher muss mit größter Sorgfalt sichergestellt werden, dass die intrathekale Applikation vermieden wird, da hier schwerwiegende, teils tödliche Zwischenfälle auftreten können.
Jahrzehntelang wurde geschwiegen: Tausenden Grönländerinnen wurden ohne Zustimmung Spiralen eingesetzt. Nun zahlt Dänemark Entschädigung. Ab April 2026 können Betroffene bis zu 40.000 Euro beantragen.
In Bremen wurden Brustkrebs-Diagnosen falsch gestellt – mit gravierenden Folgen für 34 Frauen. Unnötige Therapien und massive Nebenwirkungen stehen im Raum. Jetzt folgen Aufklärung und Ermittlungen.
Erste Daten der DESTINY-Breast11-Studie zeigen: T-DXd plus THP erreicht hohe pCR-Raten bei frühem HER2+ Brustkrebs. Die Kombination könnte Anthrazykline ersetzen. Was bedeutet das für die Praxis?
Hausarzttermin nicht verfügbar? Kaufland startet ein Pilotprojekt: Videosprechstunden im Supermarkt. Patienten können sich direkt vor Ort beraten lassen – inklusive Blutdruckmessung und EKG.
Fünf Babys auf einmal: An der Berliner Charité kam eine Frau mit Fünflingen nieder. Die Geburt ist eine medizinische Rarität und stellte selbst erfahrene Ärzte vor große Herausforderungen. So geht es Mutter und Kindern.
Ein einfacher Gang zur Apotheke – und ein großer Schritt für die Frauengesundheit: In England ist die «Pille danach» ab sofort kostenlos und ohne Rezept erhältlich. Die Maßnahme soll nicht nur ungewollte Schwangerschaften verhindern, sondern auch das Gesundheitssystem entlasten und die Selbstbestimmung stärken.
Eine neue Studie der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern zeigt: Gewalt gegen medizinisches Personal nimmt zu – besonders betroffen sind junge Ärztinnen unter 40. Die Politik fordert mehr Schutz und Prävention.
Zwei Frauen wurden 1990 in einem Krankenhaus in Graz vertauscht. Erst 35 Jahre später bringt ein DNA-Test die Wahrheit ans Licht. Die emotionale Wiedervereinigung sorgt für bewegende Momente – zwischen Freude, Schmerz und juristischen Folgen.
Ein Krankenpfleger steht unter Verdacht, Patienten an der Uniklinik Essen sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei hat mehrere mutmaßliche Opfer identifiziert und umfangreiches Datenmaterial gesichert.
Ein Hackerangriff auf den Klinikverbund Ameos hat sensible Daten von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden gefährdet. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Betroffene können online prüfen, ob ihre Daten betroffen sind. Behörden und IT-Forensiker arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung – die Versorgung blieb laut Unternehmen gesichert.
Ohne ihr Einverständnis wurden grönländischen Frauen und Mädchen Spiralen eingesetzt – teils im Kindesalter. Jahrzehnte später bittet Dänemark offiziell um Entschuldigung. Auch Grönlands Regierung räumt Fehler ein. 143 Betroffene klagen nun auf Entschädigung.