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Gastroenterologie

Was gibt es Neues in der Gastroenterologie? Unter diesem Themenbereich finden Sie aktuelle Entwicklungen aus einem der dynamischsten Fachgebiete der Inneren Medizin. Gebündelt werden News, Studien, Leitlinien-Updates und praxisrelevante Einordnungen zu Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, des Pankreas und der Gallenwege – verständlich, kompakt und auf den Punkt gebracht.

Der Fokus liegt auf dem konkreten Nutzen für den ärztlichen Alltag: Welche neuen Therapieoptionen zeichnen sich ab? Was ändern aktualisierte Empfehlungen für Diagnostik, Screening oder Verlaufskontrolle? Von CED über Hepatologie bis hin zu gastrointestinalen Tumoren greift der Themenbereich relevante Fragestellungen auf und ordnet sie klinisch ein.

Neuste Artikel

Frau mit herangezogenen Knien sitzend und Rücken zur Wand
Gastroösophagealer Reflux

Enger Zusammenhang mit Angststörung und Depression

Ohne Zweifel kann die Psyche unser Verdauungssystem beeinflussen. Beispielsweise wurde schon über einen Zusammenhang zwischen gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und häufigen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen berichtet. Eine Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass bis zu eine von 3 Personen mit GERD an Angststörungen und Depressionen leidet.
4:44 min
Fallvideo

Endoskopische Echtzeit-Charakterisierung einer Läsion bei Colitis ulcerosa

Bei lang andauernder Colitis ulcerosa ist eine sorgfältige Beobachtung und optische Diagnose entscheidend für den Erfolg der Patientinnen und Patienten nach einer Überwachungskoloskopie [1]. Die Charakterisierung verdächtiger Bereiche und Läsionen ist jedoch aufgrund entzündlicher und postinflammatorischer Veränderungen und der Variabilität zwischen den Beobachtern nicht einfach [2]. In diesem Video lernen sie ein neues Werkzeug zur Echtzeit-Visualisierung und Charakterisierung kennen, das auf einer bioinformatisch verbesserten quantitativen endoskopischen Bildanalyse (bioinformatically enhanced quantitative endoscopic image analysis; BEE) von hochauflösenden Weißlichtbildern basiert. 
Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Neue S3-Leitlinie

S3-Leitlinie Colitis ulcerosa aktualisiert: Was ist neu?

Die S3-Leitlinie Colitis ulcerosa wurde überarbeitet und in aktualisierter Version im Januar 2024 veröffentlicht. Im Rahmen der Aktualisierung wurden nun auch die Substanzen Upadacitinib und Mirikizumab berücksichtigt und neu aufgenommen. Eine vollständige Aktualisierung der Leitlinie soll im Rahmen der Neubearbeitung 2024 erfolgen. Hier finden Sie einen Überblick über die Änderungen.
2:22 min
Fallvideo

Intestinale Anomalien

Aufgrund intermittierender Bauchschmerzen, die bereits seit sechs Monaten andauerten, wurde eine 57-jährige Frau ins Krankenhaus eingeliefert. Die Computertomographie zeigte eine Verbindung zwischen einem Teil des Dünndarms und dem angrenzenden Segment des Colon sigmoideum mit einer Lumenerweiterung und lokalen Luft- und Flüssigkeitsansammlungen (siehe Abb. 1).
Hand in blauem Handschuh hält Coronatest
Addendum zu den CED-Leitlinien

Betreuung von Patienten mit CED in Bezug auf COVID-19

Vor dem Hintergrund des erheblichen Wissenszuwachses seit der Publikation des ersten Addendums zu den CED-Leitlinien (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) wurden diese nun aktualisiert und um praxisnahe Empfehlungen für die Versorgung von CED-Patienten in Bezug auf eine Exposition ggü. bzw. eine Infektion mit SARS-CoV-2 ergänzt.
Mehrer Hände halten Stifte, Tablet und tippen auf Laptop
Neue S3-Leitlinie

S3-Leitlinie zum Perioperativen Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT) herausgegeben

Sowohl bei der Entfernung von Primärtumoren als auch bei der Resektion von Lebermetastasen handelt es sich häufig um große Eingriffe, einhergehend mit einer signifikanten perioperativen Morbidität und Mortalität sowie einer langen Krankenhausverweildauer. Ein perioperatives Behandlungskonzept kann die Morbidität und Mortalität reduzieren und ist daher für die Versorgung unabdingbar. Durch die S3-Leitlinie zum Perioperativen Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT) soll dieses weiter verbessert werden. 
leuchtende abstrakte Leber in den Händen
S2k-Leitlinie da

S2k-Leitlinie zur Lebertransplantation veröffentlicht

Wie gelingt das Management auf der Warteliste, wie sollte die Immunsuppression durchgeführt werden und wie sollte die Nachsorge der Patienten aussehen? Antworten auf diese Fragen bietet die kürzlich erarbeitete S2k-Leitlinie zur Lebertransplantation. 
Speiseröhre hervorgehoben in einem 2D-Modell
Neue S3-Leitlinie

S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Speiseröhrenkrebs aktualisiert

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zu Plattenepithelkarzinomen und Adenokarzinomen des Ösophagus aktualisiert. Gegenüber der S3-Leitlinie von 2022 ergeben sich Änderungen in der operativen Therapie, in der Nachsorge und besonders in der systemischen Therapie. 
2:59 min
Speiseröhrenkrebs im Frühstadium

Endoskopische submuköse Multitunneldissektion

In diesem Video wird Ihnen der Fall eines 70-jährigen Mannes vorgestellt, bei dem aufgrund eines Ösophaguskarzinoms im Frühstudium eine endoskopische submuköse Multitunneldissektion durchgeführt wurde.
Darminnenansicht abstrakt
S2k-Leitlinie aktualisiert

S2k-Leitlinie Gastrointestinale Infektionen ist online

Das Ziel der Aktualisierung der S2k-Leitlinie „Gastrointestinale Infektionen“ ist es, den aktuellen Kenntnisstand zum klinischen Bild, der Diagnostik und der Therapie gastrointestinaler Infektionen auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung bekannten wissenschaftlichen Evidenz zusammenzufassen, im Experten-Konsens zu bewerten und daraus praxisrelevante Empfehlungen abzuleiten. Die Leitlinie soll dabei einen Handlungskorridor für häufige Entscheidungen liefern.
Medizinische Analyse von biologischen Proben im Labor in einer Sicherheitswerkbank unter sterilen Bedingungen
Biopsie ließe sich häufig vermeiden

Zöliakie kann zuverlässig durch Antikörpertest ermittelt werden

Besteht der Verdacht auf eine Zöliakie, so werden zunächst die Gewebstransglutaminase-IgA-Antikörper und das Gesamt-IgA (Immunglobulin A) im Blut bestimmt. Dieser Antikörpertest ist in der Regel ausreichend, um eine Zöliakie festzustellen bzw. auszuschließen. Die endgültige Absicherung der Diagnose erfolgt dann durch eine Dünndarmbiopsie.
0:53 min
Endoskopisches Lehrvideo

Aortoduodenale Fistel

In unserem neuesten Video sehen Sie einen kurzen Ausschnitt aus einer Endoskopie, die Prof. Dr. Jochen Weigt aus Magdeburg im Auftrag seine gefäßchirurgischen Kolleginnen und Kollegen durchführte, um nach einer eventuell vorliegenden aortoduodenalen Fistel zu suchen.