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Studien

Damit Sie relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen schnell in den Praxisalltag integrieren, bündelt diese Übersicht klinisch bedeutsame Studien, Metaanalysen und Versorgungsdaten. Unsere Fachredaktion sichtet die aktuelle Datenlage kontinuierlich und ordnet neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention zielgerichtet für den medizinischen Alltag ein.

Neuste Artikel

Alter Mensch vor einem Puzzle in Kopfform, dem ein paar Teile fehlen
Wechseljahre und kognitive Gesundheit

Menopausale Hormontherapie: Kein Hinweis auf Demenzrisiko

Viele Frauen nutzen in den Wechseljahren eine menopausale Hormontherapie gegen Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Die Auswertung von zehn Studien mit mehr als einer Million Teilnehmerinnen fand keinen Zusammenhang zur Entstehung von Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Offen bleiben jedoch Fragen zu Dosis, Art der Hormone und Verabreichung — hier ist weitere Forschung nötig.
Arzt in Kittel und Stethoskop spricht mit unkenntlichem Patienten
Patientenaufklärung bei Krebs

Brustkrebs: Fehlinformationen treffen 76% der Patientinnen

Viele Frauen mit Brustkrebs fühlen sich durch Fehlinformationen verunsichert: 76 % der 997 Befragten berichteten darüber – etwa zu Impfungen, Deos oder Handystrahlung; 54 % nannten falsche Tipps zu Biolebensmitteln oder Nahrungsergänzungen. Trotz Verunsicherung blieb die Therapietreue bei 76 %. Verlässliche Beratung ist daher wichtig.
Schwangere beim Blutdruckmessen
Schwangerschaftsrisiken im Fokus

Präeklampsie‑Risiko senken: Geplante Geburt schützt

Eine geplante Geburt kann das Risiko für eine Präeklampsie – eine in der Schwangerschaft besonders gefürchtete Komplikation – deutlich senken. Neue Daten aus Großbritannien zeigen, dass bei Frauen mit erhöhtem Präeklampsie‑Risiko eine terminierte Entbindung die Erkrankungsrate um 30 Prozent reduzieren kann, ohne zusätzliche Gefahren für Mutter oder Kind.
Chirurg im OP-Saal zieht Spritze mit Lipofilling auf
Innovative Therapien

Injizierbare Paste zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Eine neu entwickelte Paste aus azellulärer dermaler Matrix (ADM) könnte die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs deutlich vereinfachen. Da sie als formbare Paste injiziert wird, sind zusätzliche Eingriffe wie bei Kunststoffimplantaten oft nicht nötig. Die Methode verspricht weniger Narben, kürzere Heilungszeiten und eine natürliche Wiederherstellung des Brustvolumens.
Jugendliche sitzen auf einer Mauer
Wichtiger Prognosefaktor

Metastasierte Rückfälle erhöhen das Sterberisiko junger Krebspatienten deutlich

Eine große Analyse mit über 48.000 Fällen zeigt: Metastatische Rezidive wirken sich stark auf die Prognose von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs aus. Die Rückfälle treten je nach Tumorart unterschiedlich häufig auf – und verschlechtern die Überlebenschancen sogar stärker als eine metastasierte Erkrankung zum Zeitpunkt der Erstdiagnose.
Frau tastet rot leuchtende Brust ab
Gesamtüberleben

Operation bei metastasiertem Brustkrebs: Geringer Nutzen

Bei metastasiertem Brustkrebs steht meist die systemische Therapie im Mittelpunkt. Neue Analysen zeigen jedoch, dass eine zusätzliche Operation das Gesamtüberleben in der Regel nicht verbessert. Einzelne Untergruppen profitieren geringfügig, während der lokale Krankheitsverlauf durch den Eingriff deutlicher beeinflusst wird.
Woman with insomnia lying on bed next to alarm clock at night in apartment
Krebspatientinnen

Kognitive Verhaltenstherapie: Geringe Wirkung bei Schlaflosigkeit

Die kognitive Verhaltenstherapie zeigt bei Schlaflosigkeit oft nur subtile Veränderungen im Erleben der Betroffenen. Viele Studien stufen die zugrunde liegende Evidenz zudem als gering bis sehr gering ein. Damit entsteht das Bild einer Methode, die zwar etabliert ist, in diesem Bereich aber nur verhaltene Effekte entfaltet.
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Ausführlich: Kohortenanalyse aus Israel

Risiko diabetesspezifischer Komplikationen nach vorangegangenem Gestationsdiabetes

Eine große retrospektive Kohortenanalyse aus einem israelischen Tertiärzentrum zeigt, dass Frauen mit früherem Gestationsdiabetes mellitus (GDM) auch in nachfolgenden normoglykämischen Schwangerschaften ein erhöhtes Risiko für diabetestypische Komplikationen aufweisen. Besonders auffällig sind erhöhte Raten für Präeklampsie, Makrosomie und Large‑for‑Gestational‑Age‑Neugeborene. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass selbst ohne erneute GDM‑Diagnose relevante Risikokonstellationen bestehen bleiben.
Closeup image of a young woman with adhesive bandage, medical plaster, band aid on her shoulder for vaccination concept
Vorsorge

HPV-Impfung: Wie wirksam ist der Schutz vor Krebs?

Eine große Metaanalyse bestätigt die Wirksamkeit der HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen. Auch andere HPV-bedingte Erkrankungen lassen sich reduzieren. Wie sicher sind die Impfstoffe wirklich?
Doctor and patient discussing something while sitting at the table . Medicine and health care concept. Doctor and patient.
Multifaktorielle Risiken

Endometriumkarzinom bei jungen Frauen: Prognose und Risiken

Endometriumkarzinom betrifft zunehmend auch jüngere Frauen. Welche Rolle spielen Übergewicht, FIGO-Stadium oder sozioökonomische Faktoren für die Prognose?
Best sources of carbs on light gray background. Healthy food concept.
Gesundheitsbewusstsein

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: Studie zeigt Defizite

Gesunde Ernährung ist in der Schwangerschaft essenziell. Doch viele Schwangere erhalten kaum Beratung. Eine Studie zeigt, wie wichtig professionelle Empfehlungen sind.
Junge Frau sitzt einsam am Rand eines Holzweges
Langzeitfolgen nach Brustkrebs

Depression nach Krebs: Wer ist besonders gefährdet?

Auch Jahre nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung können Depressionen auftreten. Wer besonders gefährdet ist und welche Faktoren das Risiko erhöhen, erfahren Sie hier.

Medizinische Studien: FAQ – Häufige Fragen

Die Auswahl konzentriert sich auf Arbeiten mit hoher Relevanz für die evidenzbasierte Medizin. Dazu gehören primär randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), systematische Reviews, Metaanalysen sowie große Kohorten- und Registerstudien. Ergänzt wird die Berichterstattung durch aktuelle Daten aus der Versorgungs- und Gesundheitsforschung, um auch langfristige Trends im Real-World-Kontext abzubilden.