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Uterusmyome und Uterus myomatosus

|von Friederike Hoellen

Uterusmyome sind die häufigsten gutartigen Tumoren des weiblichen Genitaltrakts und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Der Beitrag gibt einen kompakten Überblick über Symptomatik, Diagnostik sowie die aktuellen medikamentösen, interventionellen und operativen Therapieoptionen.

Uterusmyome sind sehr häufig auftretende gutartige Tumore des Myometriums. Bedingt durch das Hormon-getriggerte Wachstum treten Myome in erster Linie bei prämenopausalen Frauen auf. Myombedingte Symptome können eine erhebliche Auswirkung auf Lebensqualität, Berufsleben, psychosoziale Komponenten, Familienplanung und gesundheitsökonomische Aspekte haben. Neben Hypermenorrhoe, Dysmenorrhoe und Menometrorrhagie mit konsekutiver Anämie können druckbedingte Symptome wie Unterbauchschmerzen, Rückenschmerzen, Meteorismus und Pollakisurie eine Rolle spielen sowie Infertilität und geburtshilfliche Komplikationen. Neben der operativen Therapie, die in der Regel minimalinvasiv erfolgt, gibt es die Möglichkeit der symptomatischen medikamentösen Therapie sowie interventioneller radiologischer Verfahren.

Definition

  • Bei Myomen handelt es sich um häufige gutartige monoklonale Tumoren des Myometriums, die in der Prämenopause auftreten.

Synonyme

  • Leiomyom (histologisch abzugrenzen von Adenomyom, Fibromyom)
  • englisch: „fibroid“
  • Uterus multimyomatosus: „Kartoffelsackuterus“

Keywords

Myome, Kinderwunsch, Blutungsstörung, Laparoskopie, Myomembolisation, HIFU

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