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Gebärmutterhalskrebs: Zusätzliche Chemo mindert Wohlbefinden

|von Beatrice Hamberger

Mehr Therapie bedeutet nicht immer mehr Erfolg: Bei Gebärmutterhalskrebs mindert zusätzliche Chemotherapie das Wohlbefinden deutlich. Nach sieben Wochen sind die Unterschiede am größten – ohne Vorteil beim Rückfallrisiko.

Modell einer Gebärmutter schwebt über Hand
Alleinige Strahlentherapie schont das Wohlbefinden: Kombination mit Chemotherapie bringt keinen Überlebensvorteil, aber mehr Nebenwirkungen. (© Tom/tock.adobe.com)

Lebensqualität ist in der Krebsbehandlung von Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium ein wichtiges Kriterium. Erstmals liegen nun Phase-III-Daten zur Strahlentherapie mit und ohne Chemotherapie vor. Demnach verschlechtert die Kombination beider Optionen das Wohlbefinden – kurzfristig, aber deutlich: Nach 7 Wochen sind die Unterschiede zur alleinigen Strahlentherapie am größten, ohne einen Vorteil beim rückfallfreien Überleben zu schaffen.

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