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Gynäkologie

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Neuste Artikel

Tylenol Pillen
Medikamentensicherheit

Paracetamol in der Schwangerschaft: Keine erhöhte Autismus‑Rate laut Meta‑Analyse

Eine umfassende Übersichtsarbeit wertete 43 Studien aus, in die Meta‑Analyse flossen 17 Studien ein: Eine Exposition gegenüber Paracetamol während der Schwangerschaft war demnach nicht mit einem erhöhten Risiko für eine Autismus‑Spektrum‑Störung (ASS) assoziiert. Ebenso fanden sich keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für geistige Behinderung oder eine Aufmerksamkeitsdefizit‑Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die stärkeren Signale früherer Beobachtungsstudien könnten durch genetische oder umweltbedingte Störfaktoren erklärt sein; unbehandelte Fieber und Schmerzen stellen für Mutter und Kind jedoch ebenfalls Risiken dar.
Gerichtssaal
Strafrecht

Baby stirbt nach Hausgeburt in Neu‑Ulm: Mutter und Großmutter angeklagt

Bei einer Hausgeburt in Schwaben starb ein Neugeborenes, nun stehen die 30‑jährige Mutter und ihre 58‑jährige Mutter vor dem Amtsgericht Neu‑Ulm (AG Neu‑Ulm) wegen fahrlässiger Tötung. Laut Anklage war bekannt, dass das Kind in Beckenlage lag, dennoch wurde keine ärztliche Hilfe angefordert; erst etwa eine halbe Stunde nach der Geburt wurde der Notarzt gerufen. Das Baby wurde noch ins Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch am Folgetag.
Eine Frau raucht eine Zigarette.
Neue Analyse

Welche Alltagsfaktoren Brustkrebs besonders begünstigen

Eine neue Untersuchung zeigt, dass mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre auf Faktoren wie Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel zurückgeht – und wie groß das Präventionspotenzial tatsächlich ist.
Holzwaage mit Würfeln
G-BA

Arzneimittel-Nutzenbewertungen aus dem Februar

Nicht jedes neue Medikament ist automatisch besser als die etablierte Therapie. Deshalb prüft der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) seit 2011 systematisch, ob ein neu zugelassener Wirkstoff tatsächlich einen Zusatznutzen bietet. Hier finden Sie eine kompakte Übersicht über die Entscheidungen, die der G‑BA im Februar 2026 veröffentlicht hat.
Katze
Tiermedizin und Humanmedizin

Katzenkrebs und Brustkrebs: Neue genetische Parallelen entdeckt

Neue Genomanalysen von Katzentumoren zeigen deutliche Parallelen zu Mutationsmustern bei menschlichem Brustkrebs. Die Ergebnisse stärken den «One Health»-Ansatz und eröffnen neue Perspektiven für Diagnostik, Forschung und personalisierte Therapien. Wie Katzen so zu einem wichtigen Modell der Krebsmedizin werden könnten.
Fertiglebensmittel: Pizza, Lasagne und Co. enthalten Konservierungsmittel, die im Verdacht stehen, das Krebsrisiko zu erhöhen.
Wenn Zusatzstoffe riskant werden:

Neue Studie untersucht Krebsgefahr durch Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe stecken in Pizza, Lasagne und panierter Fertigkost – doch manche Zusätze stehen nun unter Krebsverdacht. Die NutriNet‑Santé‑Kohortenstudie begleitete 105.260 Teilnehmende im Mittel 7,5 Jahre; 4.226 erhielten eine Krebsdiagnose. Besonders Sorbate (u. a. Kaliumsorbat) sowie Sulfite und einzelne Erythorbate waren mit erhöhten Inzidenzen assoziiert.
HPV-Impfung: HPV-Impfungen könnten künftig längere Screening-Intervalle beim Gebärmutterhalskrebs ermöglichen.
Prävention

Gebärmutterhalskrebs: Selteneres Screening dank HPV-Impfung

Je mehr Menschen gegen das humane Papillomavirus (HPV) geimpft sind, desto stärker sinkt ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Eine neue Modellanalyse zeigt, dass längere Intervalle im Gebärmutterhalskrebs-Screening möglich wären – besonders bei früh geimpften Frauen. Das könnte Belastungen reduzieren und dennoch wirksam schützen.
Die Eltern Mara (v.r.) und Max Deboer (v.l.) halten die Drillingsschwestern Klara, Romy und Jette (vorne l-r) auf dem Arm. Mit der Familie freuen sich aus dem Perinatalzentrum: Silke Beuse (Fachkinderkrankenschwester), Volkmar Kunde (Oberarzt auf der Frühgeborenenintensivstation), Hebamme Eliftara Camli, Susanne Auster (Pflegerische Leitung der Frauenklinik), Constanze Banz-Jansen (Chefärztin der Frauenklinik), Eckard Hamelmann (Ärztlicher Direktor des Kinderzentrums) und Michael Mülligans (Leitende Hebamme). Eineiige Drillinge sind ein extrem seltenes Ereignis.
Geburtshilfe, Seltenes und Klinikalltag

Eineiige Drillinge in Bielefeld geboren: Seltenes Wunder im Evangelischen Krankenhaus Bethel

Im Evangelischen Krankenhaus Bethel in Bielefeld sind drei eineiige Mädchen zur Welt gekommen — ein extrem seltener Fall, der laut Chefärztin nur bei etwa einer von 100.000 bis einer Million Geburten vorkommt. Romy, Klara und Jette wurden im Abstand von Minuten geboren, jeweils rund 2.000 Gramm schwer und sieben Wochen zu früh. Nach der Geburt mussten sie nicht beatmet werden und wurden bereits von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt; die Familie, die zuhause eine dreijährige Tochter erwartet, bereitet sich nun auf den neuen Alltag vor.
Personen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) könnten einem erhöhten Suizidrisiko ausgesetzt sein. (© Medudy)
3:38 min
Exklusive Fortbildung

PCOS: Studie zeigt erhöhtes Suizidrisiko

Ab sofort verfügbar: Hochwertige Fortbildungsvideos mit freundlicher Unterstützung von Medudy – der führenden Plattform für medizinische Fachinformationen! Thema dieses Videos: Menschen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) könnten ein gesteigertes Risiko für Suizidgedanken haben.
Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.
Mann im mittleren Alter lächelt verschmitzt in die Kamera
Männergesundheit und Hormonveränderungen

Testosteron‑Abfall bei Männern: Gibt es männliche Wechseljahre?

Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel mit dem Alter langsam, doch von einer männlichen Wechseljahresperiode im Sinne der Menopause zu sprechen, ist nicht korrekt, erklärt Jann‑Frederik Cremers vom Universitätsklinikum Münster (UKM). Müdigkeit, sexuelle Unlust, Erektionsprobleme oder Schlafstörungen können auf einen echten Testosteron‑Mangel hinweisen. Wer solche Symptome bemerkt, sollte morgens zweimal den Testosteron‑Blutwert prüfen lassen; oft helfen Gewichtsreduktion, Bewegung und Stressabbau, nur bei organischer Ursache wird Testosteron ersetzt.
Harninkontinenz: Mit Hilfe einer speziellen App ließen sich Inkontinenzepisoden betroffener Patientinnen signifikant reduzieren.
Digitale Therapien bei Inkontinenz

App gegen Harninkontinenz: Studie zeigt starke Effekte

Ein digitales Selbstmanagement-Programm brachte in einer Studie deutliche Verbesserungen bei Frauen mit Harninkontinenz. Die App kombinierte Beckenbodentraining, Blasentraining, Wissensmodule und Lebensstilstrategien. Nach zwölf Wochen zeigten viele Teilnehmerinnen starke Reduktionen ihrer Beschwerden – deutlich häufiger als in der Kontrollgruppe.

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