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Gynäkologie

Aktuelle Studien, Onkologie-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Gynäkologie bietet Ihnen einen verlässlichen Überblick über aktuelle klinische Entwicklungen, praxisrelevante Studien und gesundheitspolitische Debatten. Von Fortschritten in der gynäkologischen Onkologie über präventive Schwerpunkte wie die HPV-Impfung bis hin zu geburtshilflichen Fragestellungen: Wir bereiten komplexe Evidenz und leitliniengerechtes Fachwissen komprimiert für Ihren ärztlichen Alltag auf.

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Neuste Artikel

Klemmbrett mit Unterlagen zu Multiple Sklerose und Arztutensilien.
Multiple Sklerose

Orale Kontrazeptiva verzögern Krankheitsverlauf

Sexualhormone beeinflussen den Verlauf der Multiplen Sklerose – das zeigt eine aktuelle Studie mit über 1.200 Patientinnen. Frauen, die vor ihrer MS-Diagnose orale Kontrazeptiva einnahmen, hatten ein deutlich geringeres Risiko für eine schubunabhängige Progression. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung hormoneller Faktoren für den Krankheitsverlauf.
Fortbildungsfolie zu IL-4 bei Ovarialkrebs
8:10 min
Fortbildung

IL-4 blockiert Immunabwehr bei Ovarialkrebs

Warum wirken Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei Ovarialkrebs oft nicht? Eine neue Studie zeigt: IL-4 verändert die Tumormikroumgebung und blockiert die Immunantwort. Jetzt mehr erfahren!
Frau mit nacktem Oberkörper tastet ihre linke Brust ab.
BRCA-Mutation

BCT ist sichere Alternative zur Mastektomie

Ist eine Mastektomie bei BRCA-Mutation zwingend notwendig? Eine südkoreanische Kohortenstudie zeigt: Auch die brusterhaltende Therapie (BCT) bietet Patientinnen mit BRCA1- oder BRCA2-Varianten eine sichere Behandlungsoption – mit vergleichbaren Langzeitergebnissen bei Überleben und Rezidivfreiheit. Voraussetzung ist eine engmaschige Nachsorge.
Mann im Arztkittel mit Stethoskop um den Hals und Tafel in der Hand, auf der Strahlentherapie in Kreide steht.
Zusätzliche Chemotherapie?

Zervixkarzinom: Strahlentherapie reicht oft aus

Ist bei Gebärmutterhalskrebs die Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie wirklich überlegen? Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt: Für Frauen mit mittlerem Rückfallrisiko bringt die zusätzliche Chemotherapie keinen Vorteil beim Gesamtüberleben. Die alleinige Strahlentherapie kann daher eine gleichwertige, aber schonendere Behandlungsoption darstellen.
Verschiedene Fischarten auf einem Küchentisch.
Schwangerschaft

Adipositas erhöht Entwicklungsrisiko

Wie sich werdende Mütter ernähren, beeinflusst die spätere Entwicklung ihrer Kinder – das zeigt eine aktuelle Studie. Besonders Kinder adipöser Frauen wiesen häufiger motorische Entwicklungsstörungen auf. Ein hoher Fischkonsum in der frühen Schwangerschaft hingegen war mit besseren motorischen Fähigkeiten verbunden. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Prävention auf.
Grüne Waage auf einer Wiese vor einem blauem Himmel.
Zwischen Umwelt und Versorgung

Wenn Umweltschutz zur Gesundheitsgefahr wird

Eine geplante EU-Abwasserrichtlinie könnte unbeabsichtigte Folgen für die Arzneimittelversorgung haben: Hersteller warnen, dass lebenswichtige Medikamente wie Tamoxifen oder Metformin vom Markt verschwinden könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) fordert eine Lösung, die sowohl den Gewässerschutz als auch die Versorgungssicherheit gewährleistet.
Lebensstil

Endometriose: Ernährung zeigt kaum Wirkung auf Schmerzen

Viele Betroffene mit Endometriose hoffen auf Linderung durch Ernährung. Eine große Studie zeigt jedoch: Weder spezielle Diäten noch Nahrungsergänzungsmittel bringen verlässlich eine Besserung der Schmerzen. Einzelne Stoffe wie Magnesium könnten helfen – doch eine allgemeingültige Empfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Bunte Vitaminkapseln mit Flasche
Nahrungsergänzungsmittel

Multivitamine und Brustdichte: Keine erkennbare Verbindung

Multivitaminpräparate gelten als beliebte Nahrungsergänzung – doch beeinflussen sie auch die Brustdichte und damit das Brustkrebsrisiko? Eine neue Studie mit über 1.000 Frauen zeigt: Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Einnahmehäufigkeit von Multivitaminen und der Brustdichte.
Abfallender Graph der der Krebshäufigkeit
ASCO Kongressbericht

GLP-1-Therapie: Weniger Krebs bei Frauen mit Diabetes

GLP-1-Rezeptoragonisten, bekannt aus der Diabetes- und Adipositastherapie, könnten auch das Risiko für bestimmte Krebsarten senken. Eine große US-Studie zeigt: Vor allem Frauen mit Typ-2-Diabetes profitieren von einer deutlich geringeren Krebsrate und Sterblichkeit. Was das für die Prävention bedeutet, erfährst du hier.
Händchenhaltendes Paar
Inzidenzen

Krebs unter 50: Diese Tumorarten nehmen zu

Eine neue US-Studie zeigt: Die Krebsinzidenz bei Menschen unter 50 Jahren steigt – allerdings nicht flächendeckend, sondern tumorartspezifisch. Besonders auffällig sind Zunahmen bei Darmkrebs, Gebärmutterkrebs und Melanomen. Die Ursachen sind noch unklar, doch die Forschung arbeitet daran, Risikofaktoren und Präventionsstrategien besser zu verstehen.
64:17 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Totale laparoskopische Hysterektomie (05.06.2025)

Minimalinvasive Verfahren haben die operative Gynäkologie nachhaltig verändert. Die totale laparoskopische Hysterektomie (TLH) ermöglicht die vollständige Entfernung des Uterus über kleine Zugangswege und zählt heute zu den etablierten Standardverfahren. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen erhalten Sie einen detaillierten Einblick in den operativen Ablauf – von der Exposition der Beckenanatomie über die sichere Präparation bis zur abschließenden Resektion. Die Expertinnen und Experten teilen ihre Erfahrungen aus dem klinischen Alltag und geben wertvolle Hinweise zu Technik, Instrumentarium und operativen Strategien.
Arzt betrachtet Mammografie
Mammakarzinom:

Brustkrebsscreening: Vorteile auch für ältere Frauen

Eine neue Studie belegt, dass auch Frauen ab 70 Jahren vom Brustkrebsscreening profitieren. Die Analyse von über 13.000 Patientinnen zeigt: Wer regelmäßig gescreent wurde, hatte ein deutlich geringeres Risiko für eine späte Diagnose und eine niedrigere Brustkrebsmortalität. Die Ergebnisse sprechen für eine Ausweitung der Screening-Angebote auf ältere Altersgruppen.

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