Startseite Innere Medizin Seite 52

Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

Meine News: Perfekt auf meinen Informationsbedarf abgestimmt.

Legen Sie Ihre persönlichen Interessen fest und erhalten Sie eine individuelle News-Auswahl.


Jetzt mit Thieme Account anmelden oder kostenlos registrieren.

Neuste Artikel

Herz mit der Aufschrift Palliativversorgung + Stethoskop
Hoffnung trotz verfehltem Endpunkt

Herzinsuffizienztherapie bei terminalem Krebs: Ärzte vorsichtig optimistisch

Kann eine Herzinsuffizienztherapie die Lebensqualität von Krebspatienten im Endstadium verbessern? Eine Studie aus Deutschland kommt zu einer differenzierten Antwort: Zwar wurde der primäre Endpunkt verfehlt, doch es zeigen sich positive Effekte bei Überlebenden. 
Auge - Überwachung
Onkologie trifft Augenheilkunde

Krebstherapie mit Nebenwirkungen: Wenn Hornhaut und Sehvermögen leiden

Moderne Krebstherapien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) zeigen starke Effekte gegen Tumoren – doch sie können das Auge massiv schädigen. Hornhautveränderungen, Sehverlust und Therapieabbrüche sind möglich. Augenärztliche Kontrollen sind entscheidend, doch flächendeckende Versorgungsstrukturen fehlen bislang.
Rote-Hand
Risiko einer schweren Hyperkalzämie

Rote-Hand-Brief zu Crysvita® (Burosumab)

Burosumab kann bei bestimmten Risikopatienten zu schwerer Hyperkalzämie führen. Eine engmaschige Kontrolle von Serumkalzium und Parathormon ist essenziell, um Komplikationen zu vermeiden.
Lebererkrankungen - die stille Epidemie
Experten fordern sofortiges Handeln

Leberkrebs: Europa droht eine vermeidbare Gesundheitskrise

Leberkrebs zählt zu den am schnellsten wachsenden krebsbedingten Todesursachen in Europa. Ohne gezielte Prävention und Früherkennung droht eine Epidemie. Die UEG und DGVS fordern politische Maßnahmen, um Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Hepatitis und Alkoholmissbrauch zu bekämpfen – und Leben zu retten.
Sonnenschein durch grünes Blätterdach
Zelltherapie bringt Hoffnung

Colitis ulcerosa erstmals mit CAR-T-Zellen geheilt

Eine junge Frau mit schwerer Colitis ulcerosa wurde erstmals erfolgreich mit CAR-T-Zellen behandelt – ein Durchbruch für die Immunmedizin.
KI: Künstliche Intelligenz
Heilende Algorithmen?

Künstliche Intelligenz – ein Gamechanger bei Bauchschmerzen und CED

Bauchschmerzen sind oft ein medizinisches Rätsel – doch mithilfe von künstlicher Intelligenz lässt sich nicht selten Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Kongress Viszeralmedizin 2025 zeigt die DGVS, wie digitale Tools die Diagnostik und Therapie revolutionieren können: von der Endoskopie bis zur personalisierten Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
eine Tasse schwarzer Kaffee und Kaffeebohnen
Freund oder Feind?

Koffeinkonsum und CED – gibt es einen Zusammenhang?

Chronische Diarrhö und Obstipation betreffen Millionen Menschen weltweit – und Koffein ist dabei ein potenzieller Einflussfaktor. Dabei hängt die Wirkung stark von der Dosis ab. Während moderater Konsum die Darmpassage fördern kann, erhöht ein hoher Koffeinkonsum das Risiko für Verstopfung. Für chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigt sich hingegen kein klarer Zusammenhang.
Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen. 
Hand schieben einen Holzwürfel mit rotem Kreuz nach vorne, ein Würfel mit grünem Haken bleibt im Hintergrund
Im direkten Vergleich

Guselkumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn – Zusatznutzen? Ja oder Nein?

Das IQWiG hat den monoklonalen Antikörper Guselkumab in 2 randomisierten Studien bewertet – bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Das Ergebnis: Kein Zusatznutzen gegenüber Golimumab bzw. Ustekinumab, außer bei einzelnen Subgruppen mit Biologika-Vortherapie. Die Daten liefern dennoch wichtige Impulse für die Versorgung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
Kombination zwei unterschiedlich farbiger Puzzleteile
EHA Kongressbericht

DLBCL: ADC flexibel kombinierbar

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Polatuzumab vedotin (Pola) ist bisher in Kombination mit BR zur Zweitlinientherapie des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) zugelassen. Die PELARGO-Studie belegt jetzt ein akzeptables Nutzen-Risiko-Verhältnis für das ADC in Kombination mit Rituximab plus Gemcitabin und Oxaliplatin (R-GemOx).
Haut
EHA Kongressbericht

Multiples Myelom: Tragbares Device für die Subkutanapplikation vereinfacht Antikörpertherapie

Die IRAKLIA-Studie ist die erste Studie mit einem tragbaren Device zur s.c. Applikation eines CD38-Antikörpers in der Myelomtherapie. Isatuximab s.c. war dabei ebenso effektiv wie Isatuximab i.v.
Molekulare Struktur von Tamoxifen
PI3K-Signalweg: direkt aktiviert

Tamoxifen aktiviert PI3K-Signalweg in Gebärmutterzellen

Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Mechanismus entdeckt, durch den Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Das Brustkrebsmedikament aktiviert direkt den PI3K-Signalweg – eine Funktion, die sonst genetische Mutationen übernehmen. Die Erkenntnisse liefern eine molekulare Erklärung für eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung und eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.

Thieme Praxis App jetzt kostenlos installieren und nichts mehr verpassen

Im App Store laden
Logo Google Play
Bei Google Play laden
Im App Store laden
Logo Google Play
Bei Google Play laden