Startseite Innere Medizin Lungenkrebs-Screening: Zufallsbefunde im CT mit klinischer Relevanz
Erhhöhtes Risiko späterer Krebsdiagnosen

Lungenkrebs-Screening: Zufallsbefunde im CT mit klinischer Relevanz

|von Beatrice Hamberger

Zufallsbefunde im Lungenkrebs-Screening sollten keine Nebensache sein. Denn solche sogenannten significant incidental findings (SIFs) gehen nicht selten mit zeitnahen Krebsdiagnosen einher – vor allem bei Tumoren im Harnsystem, bei Lymphomen, Leukämien sowie im Magen-Darm-Trakt. Bislang war dieser Zusammenhang nicht eindeutig belegt.

Zufallsbefunde im Niedrigdosis-CT können auf bislang unerkannte extrapulmonale Tumoren hinweisen. (© Rasi/stock.adobe.com)

Gerade wurde in Deutschland das Lungenkrebs-Screening für Raucher eingeführt. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass bei dem Screening nicht nur Tumore in der Lunge, sondern auch Krebsherde an anderen Körperstellen gefunden werden. Eine retrospektive Studie aus den USA bestätigt nun, dass solche Zufallsbefunde (significant incidental findings, SIFs) tatsächlich häufiger mit zeitnahen Krebsdiagnosen einhergehen.

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