Startseite Studien Seite 11

Studien

Die medizinische Forschung entwickelt sich rasant: Täglich erscheinen neue Studien, Analysen und wissenschaftliche Bewertungen. Doch nicht jede Veröffentlichung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung oder den klinischen Alltag.

Im Themenbereich „Studien“ finden Sie deshalb eine redaktionell kuratierte Auswahl wissenschaftlicher Arbeiten mit besonderer klinischer Relevanz. Unsere Redaktion sichtet und bewertet kontinuierlich die aktuelle Studienlage und fokussiert auf Erkenntnisse, die Diagnostik, Therapie, Prävention, Patientenmanagement oder Leitlinien beeinflussen können.

Berücksichtigt werden unter anderem große Kohorten- und Registerstudien, randomisierte kontrollierte Studien, Metaanalysen sowie wichtige Versorgungs- und Gesundheitsforschungsdaten. Neue Entwicklungen aus Bereichen wie Präzisionsmedizin, Risikostratifizierung und patientenzentrierter Versorgung werden ebenso eingeordnet wie relevante Erkenntnisse aus der klinischen Forschung.

Durch die gezielte Auswahl und fachliche Einordnung erhalten Ärztinnen und Ärzte einen schnellen Überblick über die Entwicklungen, die für ihre tägliche Arbeit von Bedeutung sind. So lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse effizient in evidenzbasierte Entscheidungen und eine hochwertige Patientenversorgung überführen.

Neuste Artikel

Sperma und Eizelle
Neue Studie zeigt

Adipositas vor der Schwangerschaft erhöht Autismus-Risiko

Autismus entsteht selten durch Gene allein – epigenetische Prozesse sind entscheidend. Eine neue Studie zeigt: Bereits das Körpergewicht der Mutter vor der Schwangerschaft kann die neurologische Entwicklung des Kindes beeinflussen. Forscher fanden epigenetische Veränderungen in der Eizelle, die mit autistischen Verhaltensmustern bei männlichen Nachkommen korrelieren.
Brustkrebs in grafischem weiblichem Brustkorb
Lebensqualität

Camizestrant verlängert Überleben bei ESR1-Mutation

Camizestrant zeigt in einer neuen Studie klare Vorteile bei ESR1-mutiertem Brustkrebs: längeres Überleben, bessere Lebensqualität, weniger Therapieabbrüche. Ein Fortschritt für viele Patientinnen.
Gebärmutterabbildung
Genetische Spurensuche

Endometriumkarzinom: Fünf neue Risikogene entdeckt

Ein internationales Forschungsteam hat fünf neue genetische Risikofaktoren für das Endometriumkarzinom identifiziert. Die Erkenntnisse könnten helfen, individuelle Risiken besser vorherzusagen und neue Therapieansätze zu entwickeln. Besonders das Gen NAV3 zeigt eine mögliche Schutzfunktion gegen die Tumorbildung in der Gebärmutterschleimhaut.
Zellteilung
Carcinoma in situ

Medikament gegen Wechseljahrsbeschwerden zeigt Potenzial zur Brustkrebsprävention

Eine neue Studie zeigt: Das Medikament CE/BZA kann das Zellwachstum bei duktalem Carcinoma in situ (DCIS) verlangsamen – ohne die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Die Ergebnisse deuten auf ein mögliches präventives Potenzial hin.
Menopause Schriftzug mit Medikamenten
Menopause

Hormontherapie beeinflusst Blasengesundheit negativ

Eine neue Studie zeigt: Frauen in der Peri- und Postmenopause berichten bei Hormongebrauch häufiger über Blasenprobleme. Besonders Harndrang und Funktionsstörungen nehmen zu – Prävention ist entscheidend.
Frau im Bett hält sich Kissen über den Kopf
Wochenbett

Mütterlicher Schlaf leidet nach der Geburt deutlich

Nach der Geburt schlafen Mütter deutlich weniger – vor allem ununterbrochene Schlafphasen sind stark verkürzt. Eine neue Studie zeigt: Das kann die psychische Gesundheit langfristig belasten.
Gebärmuttermodell aus Blüten
Statt radikalem Eingriff

Zervixkarzinom: Gute Prognose nach einfacher OP

Eine neue Studie zeigt: Bei risikoarmem Zervixkarzinom im Frühstadium bietet eine einfache Hysterektomie eine vergleichbar gute Prognose wie radikalere Eingriffe – mit über 93 % 7-Jahres-Überlebensrate.
Patientin sitzt mit Ärztin am Tisch
Patientenmanagement

Vulvovaginale Beschwerden: Studie zeigt große Lücken in der Versorgung

Viele Frauen mit Beschwerden im Intimbereich berichten von fehlender Unterstützung, Fehldiagnosen und fragwürdigen Empfehlungen – eine neue Studie macht den Handlungsbedarf deutlich.
Brust abtasten
Postpartale Blutungen

Brustwarzenstimulation senkt Blutungsrisiko nach Geburt

Eine Meta-Analyse zeigt: Brustwarzenstimulation direkt nach der Geburt kann postpartale Blutungen verringern. Die Maßnahme fördert die Oxytocinfreisetzung und unterstützt die Uteruskontraktion.
HItzewallungen: Frau fächert sich Luft zu
Endokrine Therapie

Elinzanetant lindert zügig Hitzewallungen nach Brustkrebstherapie

Viele Frauen leiden nach endokriner Therapie bei Brustkrebs unter Hitzewallungen. Eine neue Studie zeigt: Elinzanetant kann die Beschwerden deutlich lindern – bereits nach wenigen Wochen.
Brustimplanatate in OP-Schale
Nach Brustkrebs

Brustimplantate verfälschen Herzbildgebung häufiger

Brustimplantate können die Bildgebung bei Herzuntersuchungen stören. Eine Studie zeigt: Frauen mit Implantaten erhalten häufiger falsch-positive Befunde – und unterziehen sich öfter Koronarangiografien.
Kaiserschnitt als Grafik
Späte Schwangerschaft

Frühgeburtsrisiko nach Sectio in Austreibungsphase

Ein Kaiserschnitt in der Austreibungsphase kann das Risiko für eine Frühgeburt in einer späteren Schwangerschaft erhöhen. Das zeigt eine große dänische Studie mit über 370.000 Frauen. Zwar sind andere Komplikationen nicht häufiger, doch die spontane Frühgeburt tritt nach einer späten Sectio deutlich öfter auf als nach einer vaginalen Geburt.