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Studien

Damit Sie relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen schnell in den Praxisalltag integrieren, bündelt diese Übersicht klinisch bedeutsame Studien, Metaanalysen und Versorgungsdaten. Unsere Fachredaktion sichtet die aktuelle Datenlage kontinuierlich und ordnet neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention zielgerichtet für den medizinischen Alltag ein.

Neuste Artikel

Eizelle in der Mitte mit Pipette
Studie zeigt

Künstliche Befruchtung bei Brustkrebs: Keine Risiken

Frauen mit BRCA-Mutation, die nach einer Brustkrebserkrankung mithilfe künstlicher Befruchtung schwanger wurden, haben laut Studie keine schlechteren Überlebenschancen. Auch die Schwangerschaftsverläufe waren nicht negativ beeinflusst. Die Ergebnisse geben betroffenen Frauen mit Kinderwunsch mehr Sicherheit bei der Familienplanung nach der Therapie.
Teller mit Fischstäbchen, Pommes, Ketchup und Zitrone
Fast Food

Sterblichkeitsrisiko durch hochverarbeitete Lebensmittel

Hochverarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte stehen erneut in der Kritik. Eine internationale Studie belegt: Sie erhöhen das Risiko für vorzeitige Sterblichkeit – mit starken Unterschieden weltweit.
Frau mit pinkem Oberteil hält eine rosa Schleife für Brustkrebsbewusstsein
Brustkrebs

Wann eine Operation verzichtbar sein kann

Eine neue US-Studie zeigt: Bei ausgewählten Brustkrebspatientinnen kann auf eine Operation verzichtet werden. Die Ergebnisse sind vielversprechend – mit 100 % Überlebensrate nach fünf Jahren.
Sitzende schwangere Frau im grauen Kleid hält eine Tablette in der linken hand und ein Glas Wasser in der rechten.
Kindsentwicklung

Folsäure in der Schwangerschaft: Hohe Dosis unbedenklich

Folsäure senkt das Risiko für Fehlbildungen – doch wie wirkt sich eine höhere Dosierung aus? Eine aktuelle Studie zeigt: Auch hohe Dosen sind unbedenklich und verbessern sogar die verbalen Fähigkeiten und das adaptive Verhalten von Kindern im Alter von sechs Jahren. Nachteile durch eine höhere Dosierung konnten nicht festgestellt werden.
Schwangere Frau hält Zigarettenschachtel in der Hand
Angeborene Fehlbildungen

Raucherentwöhnung in der Schwangerschaft: Kein Risiko?

Eine internationale Studie mit fast 400.000 Geburten zeigt: Die pränatale Anwendung von Nikotinersatztherapie, Vareniclin oder Bupropion erhöht nicht das Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen. Zwar wurden einzelne Auffälligkeiten bei Verdauungs- und Nierenfehlbildungen beobachtet, diese gelten jedoch als statistisch unsicher. Die Ergebnisse geben Schwangeren mehr Sicherheit.
Ältere Frau läuft mit einem Rollator. Zu sehen sind ihre Hände am Griff.
Brustkrebs

Gebrechlichkeit beeinflusst Verlauf im Alter

Eine neue Studie zeigt: Gebrechlichkeit ist ein entscheidender Risikofaktor für ältere Brustkrebspatientinnen. Frauen mit abnehmender körperlicher Reserve nach der Chemotherapie hatten deutlich schlechtere Überlebenschancen. Die gute Nachricht: Auch im Alter kann sich der Körper erholen. Die Forschenden empfehlen ein Gebrechlichkeitsmonitoring im klinischen Alltag.
Ländlicher Raum

Hebammen warnen vor Klinikschließungen

Die geplante Zentralisierung der Geburtshilfe in Thüringen stößt auf Kritik. Hebammen warnen vor Versorgungslücken in ländlichen Regionen, längeren Anfahrtswegen und einem Rückgang wohnortnaher Betreuung. Der Landeshebammenverband fordert Alternativen wie Hebammenzentren, um die Versorgung und Attraktivität des ländlichen Raums zu sichern.
Frau im Bademantel auf der Toilette mit zusammengepressten Schenkeln.
Operation

Hysterektomie erhöht Risiko für Beckenbodenstörungen

Eine umfassende Analyse zeigt: Frauen, die sich einer Hysterektomie unterziehen, haben ein erhöhtes Risiko für Beckenbodenstörungen wie Harninkontinenz oder Prolaps – auch noch Jahre nach dem Eingriff. Die Ergebnisse basieren auf 60 Studien mit über 3,5 Millionen Teilnehmerinnen. Die Forscher empfehlen, diese Risiken in die ärztliche Beratung einzubeziehen.
Computerbild im Krankenhaus. Mammogramm Scan.
Brustkrebs

Intervallkarzinome: Wer ist besonders gefährdet?

Intervallkarzinome entstehen zwischen zwei Brustkrebs-Screenings. Eine schwedische Studie mit über 500.000 Frauen zeigt: Faktoren wie familiäre Vorbelastung, Hormonersatztherapie oder hohe Brustdichte erhöhen das Risiko. Besonders häufig treten aggressive, östrogenrezeptor-negative Tumoren auf. Die Forscher empfehlen ein risikobasiertes Screening.
Mutter und Kind
Studie zeigt

Schwangerschaft verändert das Gehirn werdender Mütter

Eine neue Studie zeigt, dass sich das Gehirn von Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt deutlich verändert. Besonders die graue Substanz nimmt ab und später wieder zu – abhängig von Hormonwerten. Frauen mit schneller Regeneration der grauen Substanz zeigten eine besonders enge Bindung zu ihrem Kind. Die Ergebnisse basieren auf MRT-Scans und Hormonanalysen.
Ein Mann und eine Frau beim Nordic Walking
Sport nach Krebs

Vulvakrebs: Mehr Lebensqualität durch Bewegung

Körperliche Aktivität kann die Lebensqualität von Frauen nach Vulvarkrebs deutlich verbessern. Eine neue Studie zeigt: Aktive Patientinnen berichten von weniger Symptomen und besseren körperlichen, emotionalen und kognitiven Funktionen. Der Body-Mass-Index spielte dabei keine Rolle. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Rehabilitationsangebote.
Zwillingspaar auf dem Bauch liegend
Geburtshilfe

Zwillingsgeburt: Einleitung erhöht Kaiserschnittrate

Wie wirkt sich die Einleitung auf den Geburtsverlauf bei Zwillingen aus? Eine neue Studie zeigt: Die Kaiserschnittrate steigt bei eingeleiteten Zwillingsgeburten deutlich an. Ein erhöhtes Risiko für eine Notfall-Sectio beim zweiten Zwilling wurde jedoch nicht beobachtet. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung individueller Beratung und sorgfältiger Abwägung.

Medizinische Studien: FAQ – Häufige Fragen

Die Auswahl konzentriert sich auf Arbeiten mit hoher Relevanz für die evidenzbasierte Medizin. Dazu gehören primär randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), systematische Reviews, Metaanalysen sowie große Kohorten- und Registerstudien. Ergänzt wird die Berichterstattung durch aktuelle Daten aus der Versorgungs- und Gesundheitsforschung, um auch langfristige Trends im Real-World-Kontext abzubilden.