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Vaskulitiden

Vaskulitiden sind seltene, oft systemische Autoimmunerkrankungen, bei denen Entzündungen der Blutgefäße zu Organ- und Gewebeschäden führen können. Der Themenbereich beleuchtet aktuelle Entwicklungen in Diagnostik, Klassifikation und Therapie verschiedener Vaskulitisformen, von Großgefäßvaskulitiden bis zu ANCA-assoziierten Vaskulitiden.

Im Fokus stehen neue Erkenntnisse zu Pathophysiologie, Biomarkern, bildgebenden Verfahren und zielgerichteten Therapien. Die Beiträge unterstützen dabei, komplexe Krankheitsbilder sicher einzuordnen und evidenzbasierte Behandlungsentscheidungen im klinischen Alltag zu treffen.

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Symbolbild zur Vernetzung: Eine geöffnete Hand trägt ein schwebendes, dreidimensionales Netzwerk aus miteinander verbundenen blauen Personen-Symbolen (männlich und weiblich) und transparenten Kugeln vor einem hellen, unscharfen Hintergrund.
Entzündung mit Weitblick

Bei IMIDs auch ans Auge denken: Interdisziplinäre Versorgung gewinnt an Bedeutung

Immunvermittelte entzündliche Erkrankungen und Uveitis sind enger verknüpft als bislang gedacht. Für 12 untersuchten Autoimmun- und Entzündungserkrankungen hat eine aktuelle Studie ein signifikant erhöhtes Uveitisrisiko dokumentiert – am ausgeprägtesten bei ankylosierender Spondylitis, juveniler idiopathischer Arthritis und systemischen Vaskulitiden. Und Uveitispatienten tragen umgekehrt ein deutlich gesteigertes Risiko für eine spätere Autoimmundiagnose. Die Konsequenz: Rheumatologie und Ophthalmologie müssen enger kooperieren.
Zeichen für einen Rote Hand Brief
Rote-Hand-Brief

Tavneos® (Avacopan): EMA empfiehlt Zulassungswiderruf

Tavneos® (Avacopan) verliert die Wirksamkeitsgrundlage: Datenintegritätsprobleme in der pivotalen ADVOCATE-Studie und neue Fälle von arzneimittelinduzierten Leberschäden bewegen den CHMP zur Empfehlung, die EU-Zulassung zu widerrufen. Das bedeutet: Patienten mit aktiver Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) oder mikroskopischer Polyangiitis (MPA) dürfen nicht mehr neu auf Avacopan eingestellt werden, laufende Therapien sind zu beenden, und unter noch aktiven Therapien sind die Leberwerte engmaschig zu kontrollieren.