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PSA-Screening: Cochrane bestätigt moderaten Überlebensvorteil bei Prostatakrebs

|von Beatrice Hamberger

Eine aktualisierte Cochrane-Übersichtsarbeit mit Daten von fast 800.000 Männern attestiert dem PSA-Screening erstmals eine moderate Senkung der Prostatakrebs-Mortalität. Pro 500 untersuchten Männern lässt sich ein Todesfall verhindern – zugleich steigt jedoch die Zahl der Diagnosen um 30%. Damit bleibt die partizipative Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient Goldstandard.

Mehrere mit Blut gefüllte Probenröhrchen mit bunten Verschlüssen stehen in einem Halter in einem medizinischen Labor, eine Hand hält ein Röhrchen mit der Aufschrift PSA.
Eine aktualisierte Cochrane-Analyse bestätigt einen moderaten Überlebensvorteil durch PSA-basiertes Prostatakrebs-Screening. (© angellodeco/stock.adobe.com)

Über kaum ein Screening wird so viel diskutiert wie über das auf Prostatakrebs. Nun hat Cochrane eine aktualisierte Übersichtsarbeit vorgelegt. Im Gegensatz zur vorherigen Version aus dem Jahr 2013 wird dem Screening mittels Prostata-spezifisches Antigen (PSA)-Test nun eine moderate Senkung der Prostatakrebs bedingten Todesfälle attestiert. Grund für die neuen Erkenntnisse sind schlichtweg bessere Langzeitdaten.

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