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Nicht nur Polypenmerkmale zählen

Darmpolypen-Rezidiv: Demografische Faktoren prägen das Risiko entscheidend

|von Daniela Lukaßen-Held

Das Rezidivrisiko bei Darmpolypen wird bislang vor allem an Histologie, Größe und Anzahl der Adenome festgemacht. Eine Analyse mit knapp 60.000 Patienten zeigt nun, dass auch Geschlecht, Alter, Adipositas und familiäre Belastung das Wiederauftreten kolorektaler Adenome entscheidend beeinflussen und neue Überwachungsstrategien nötig machen.

Darmpolypen unterschiedlicher Größe
Demografische Faktoren beeinflussen das Rezidivrisiko nach Polypektomie ebenso stark wie histologische Merkmale. (© SciePro/stock.adobe.com)

Rezidivrisiko bei Darmpolypen: Mehr als nur Histologie

Mit Blick auf das Rezidivrisiko bei Darmpolypen stehen meist polypenspezifische Kriterien im Fokus. Gemeint sind hier etwa Histologie, Größe, Anzahl der Adenome und Dysplasie. Nicht berücksichtigt werden oftmals hingegen demografische Faktoren.

Personalisierte Medizin braucht breitere Daten

Ein Problem? Ja, sagen Wissenschaftler. Denn genau diese Nichtberücksichtigung demografischer Merkmale führe zu einer Lücke – mit Auswirkungen auf die personalisierte Versorgung Betroffener. Denn Ethnie, Geschlecht, Alter, Adipositas bzw. der Body-Mass-Index oder familiäre Belastung spielen offenbar eine bedeutende Rolle für das Wiederauftreten kolorektaler Adenome, so eine aktuelle Studie.

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