Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Probiotika, Präbiotika, Synbiotika beim Reizdarm – was hilft wirklich?
Darm-Hirn-Achse im Fokus

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika beim Reizdarm – was hilft wirklich?

|von Stephanie Schikora

Bauchschmerzen, Blähungen und wechselnde Stuhlgewohnheiten bestimmen den Alltag vieler Reizdarm-Betroffener, während therapeutische Optionen begrenzt bleiben. Ein aktuelles Review zeigt, welche Probiotika, Präbiotika und Synbiotika über die Darm-Hirn-Mikrobiom-Achse tatsächlich wirken – und warum insbesondere bestimmte Lactobacillus- und Bifidobacterium-Stämme Symptomlast und Lebensqualität nachweislich verbessern.

Darmmikrobiom mit Bakterien im Hintergrund
Reizdarmsyndrom: Probiotika mit Lactobacillus- und Bifidobacterium-Stämmen können Symptome wie Bauchschmerzen und Blähungen signifikant lindern. (© Grispb/stock.adobe.com)

Darm-Hirn-Mikrobiom-Achse als therapeutischer Hebel

Dass die Therapie des Reizdarmsyndroms trotz bestehender Leitlinien herausfordernd bleibt, ist für die meisten Gastroenterologen gelebte Praxis. Umso mehr rückt die Darm-Hirn-Mikrobiom-Achse (gut-brain-microbiome axis, GBM) in den Fokus. Die zentrale Hypothese: Eine mikrobielle Dysbiose triggert die Symptome und lässt sich mit Probiotika, Präbiotika oder Synbiotika gezielt modulieren.

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