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Neuste Artikel

Frau mit Kaiserschnittnarbe hält Baby
Ethnische Unterschiede

Sectio-Risiko: Höhere Morbidität bei Minderheiten

Frauen afroamerikanischer und lateinamerikanischer Herkunft haben nach geplanter Sectio häufiger schwere Komplikationen. Die Forscher fordern gezielte Verbesserungen der Versorgung.
Arztzimmer Schreibtisch
EHA Kongressbericht

Essenzielle Thrombozytopenie: Interferon setzt sich als Zweitlinientherapie durch

Nach Versagen oder Unverträglichkeit von Hydroxurea in der Erstlinie führt die Therapie mit pegyliertem Interferon alfa-2b (peg-IFNα-2b) bei Patient*innen mit Essenzieller Thrombozytopenie (ET) häufiger und anhaltender zu einem Ansprechen als Anagrelid.
Digitalisierung voraus: Der Weg zum Gesundheitsamt wird 2026 auch online über eine landesweite Plattform möglich sein. ©Philipp Schulze/dpa
Digitalisierung im Gesundheitswesen

Thüringen digitalisiert Gesundheitsämter bis 2026

Thüringen startet den digitalen Umbau seiner Gesundheitsämter: Ab 2026 sollen 22 kommunale Ämter über eine zentrale Online-Plattform vernetzt werden. Ziel sind mehr Effizienz, Bürgernähe und moderne Services wie Impfangebote und ein Bürgerportal. Ein neues Gesetz ersetzt die veraltete Verordnung und schafft erstmals klare Standards für den öffentlichen Gesundheitsdienst.
Arzt der ein Tablet hält mit einem MRT Bild von einem Mammakarzinom
ESMO Kongressbericht

Brustkrebsbehandlung im Wandel: Hoffnung auf Therapie ohne Chemo

Bei frühem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs stellt sich die Frage, ob eine Chemotherapie immer notwendig ist. Die ADAPTcycle-Studie prüft, ob CDK4/6-Inhibitoren in Kombination mit endokriner Therapie eine wirksame Alternative darstellen – besonders bei Patientinnen mit intermediärem Risiko. Erste Ergebnisse zeigen Potenzial, aber auch Grenzen
Neugeborenes in den Händen seiner Mutter
Junge oder Mädchen?

Studie: Mütter beeinflussen Geschlecht des Babys

Wird es wieder ein Junge oder diesmal ein Mädchen? Eine Studie aus den USA zeigt: Das Geschlecht des Babys hängt auch vom Alter und der Genetik der Mutter ab – und ist nicht nur Zufall.
500.000 Euro Schaden? DAK Gesundheit prüft Betrugsverdacht in Saarbrücken. (©Marcus Brandt/dpa)
Betrugsverdacht bei Krankenkasse

DAK unter Verdacht: 500.000 Euro Schaden durch Betrug

In Saarbrücken steht die Krankenkasse DAK Gesundheit unter Druck: Beschäftigte sollen Abrechnungen manipuliert und einen Schaden von rund 500.000 Euro verursacht haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, die DAK prüft intern und kündigt harte Konsequenzen an. Im Fokus steht die Verhinderungspflege – und mögliche Lücken im Kontrollsystem.
Stigma, Kosten und Versorgungslücken: Schwangerschaftsabbrüche sind für viele Frauen schwer erreichbar. ©Bernd Weißbrod/dpa
Weite Wege, hohe Kosten, Stigma

Versorgungslücken beim Schwangerschaftsabbruch

Millionen Frauen in Deutschland haben keinen wohnortnahen Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch. Die Versorgung ist lückenhaft, die Kosten oft hoch – und gesellschaftliche Stigmatisierung belastet zusätzlich. Besonders in Süddeutschland sind die Wege weit. Eine Studie zeigt, wie dringend Reformen bei Beratung, Kostenübernahme und rechtlicher Absicherung nötig sind.
Zollhund erschnüffelt 25.000 Potenzmittel-Tabletten am Flughafen Wien – Schmugglerin wird gestoppt. ©Dragosh/stock.adobe.com
Spektakulärer Schmuggelversuch verindert

Zollhund erschnüffelt 25.000 Potenzpillen am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien hat ein Zollhund einen spektakulären Fund gemacht: 25.000 Potenzmittel-Tabletten in 2 Sporttaschen. Eine Schmugglerin aus Indien muss sich nun einem Finanzstrafverfahren stellen.
Frau hält sich die Brust mit Brustkrebs
ESMO-Kongressbericht

Mammakarzinom: ctDNA zeigt Metastasierungsrisiko früh

Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) könnte künftig eine Schlüsselrolle in der personalisierten Brustkrebstherapie spielen. Bei HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs lassen sich bereits vor Therapiebeginn Rückschlüsse auf das Metastasierungsrisiko ziehen. Ein hoher ctDNA-Wert deutet auf ein erhöhtes Risiko und kann die Therapieplanung gezielt beeinflussen.
Eltern halten die hand eines Neugeborenen
Zwischen Glück und Überforderung

Psychische Belastung nach Geburt: Hilfe fehlt oft

Nicht jede Mutter erlebt nach der Geburt nur Glück: Viele kämpfen mit Ängsten, Erschöpfung oder depressiven Verstimmungen. Eine gezielte Mutter-Kind-Therapie kann helfen, die Bindung zu stärken und die psychische Gesundheit zu stabilisieren. Doch spezialisierte Angebote wie Tageskliniken sind selten – und die Versorgungslücken groß, wie Expertinnen und Experten kritisieren.
Sexuelle Gesundheit stärken: Hessen setzt auf Prävention, HPV-Impfung und niedrigschwellige Testangebote. ©tiagozr/stock.adobe.com
Humanes Papillomavirus, Syphilis und Gonorrhoe im Fokus

Mehr Beratung bei STI: Hessen baut Angebote aus

Sexuell übertragbare Infektionen wie Syphilis, Gonorrhoe und HPV breiten sich in Hessen zunehmend aus – sie bleiben oft unbemerkt, sind aber beileibe nicht harmlos. Die Landesregierung reagiert mit mehr Prävention, Impfkampagnen und anonymen Beratungsangeboten. Besonders wichtig sind kostenlose Tests für junge Menschen und Risikogruppen. Das Angebot umfasst aber noch viel mehr!
Illustration von einem Brustkrebs
Kongressbericht

Brustkrebs: Neue Therapiekonzepte verbessern Adhärenz

Beim DGS-Jahreskongress standen zielgerichtete Therapien und Adhärenz im Fokus. Neue Studiendaten zeigen, dass präoperative endokrine Therapie bei HR+/HER2- Brustkrebs die Chemotherapie überflüssig machen kann. Auch bei Progress unter CDK4/6-Hemmern ohne Mutation gibt es neue Optionen. Die Nachsorge wird zur aktiven Therapiebegleitung – mit positiven Effekten auf Lebensqualität und Adhärenz.