Nach Versagen oder Unverträglichkeit von Hydroxurea in der Erstlinie führt die Therapie mit pegyliertem Interferon alfa-2b (peg-IFNα-2b) bei Patient*innen mit Essenzieller Thrombozytopenie (ET) häufiger und anhaltender zu einem Ansprechen als Anagrelid.
Essenzielle Thrombozytopenie: Interferon setzt sich als Zweitlinientherapie durch
Die Studie SURPASS ET verglich randomisiert die Zweitlinientherapie mit peg-IFNα-2b und Anagrelid bei Patient*innen mit ET und hohem Risiko nach den WHO-Kriterien von 2016, die eine Intoleranz oder Resistenz bei Therapie mit Hydroxyurea entwickelt hatten. Das Interferon wurde subkutan mit einer Startdosis von 250 µg, auftitriert auf 350 µg in Woche 2 und 500 µg in Woche 4, soweit toleriert, verabreicht.
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