Je mehr Menschen gegen das humane Papillomavirus (HPV) geimpft sind, desto stärker sinkt ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Eine neue Modellanalyse zeigt, dass längere Intervalle im Gebärmutterhalskrebs-Screening möglich wären – besonders bei früh geimpften Frauen. Das könnte Belastungen reduzieren und dennoch wirksam schützen.
Gebärmutterhalskrebs: Selteneres Screening dank HPV-Impfung
Je mehr Menschen gegen das humane Papillomavirus geimpft sind, desto mehr verringert sich das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Hier ist eine Anpassung an das CC-Screening-Programm notwendig, sagen Wissenschaftler.
Ziel einer aktuellen Untersuchung war es daher, die Kosteneffizienz und den Nutzen von CC-Screening-Strategien zu bewerten. Und dies auf Grundlage des Alters, in dem Frauen geimpft werden. Hierzu fertigten sie eine Simulationsstudie an, für die sie unterschiedliche Screeningstrategien durchdachten und mit Blick auf zwei Kennzahlen, die inkrementelle Harm-Benefit-Ratio und die incremental cost-effectiveness Ratio, verglichen.
Varianten von Screeningstrategien im Vergleich
Im Fokus standen hypothetische Kohorten von Frauen, die in sieben verschiedenen Altersgruppen mit bivalenten oder nicht-avalenten Impfstoffen in Norwegen geimpft sind:
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