Startseite Gynäkologie Komplementär- und Alternativmedizin bei Brustkrebs: Verringertes Überleben trotz Kombination mit Standardtherapie
Brustkrebstherapie

Komplementär- und Alternativmedizin bei Brustkrebs: Verringertes Überleben trotz Kombination mit Standardtherapie

|von Daniela Lukaßen-Held

Komplementär- und Alternativmedizin (KAM) bei Brustkrebs: Patientinnen, die KAM zusätzlich zur Standardtherapie nutzen, haben eine niedrigere 5-Jahres-Überlebensrate als Frauen mit ausschließlich konventioneller Behandlung. Eine Analyse von über zwei Millionen Brustkrebspatientinnen zeigt zudem, dass KAM-Nutzerinnen seltener endokrine Therapie und Bestrahlung erhalten – mit messbaren Folgen für die Prognose.

Nackte Frau tastet Achseln auf Knoten ab
Frau tastet ihre Brust ab: Brustkrebspatientinnen, die Komplementär- und Alternativmedizin zusätzlich zur Standardtherapie einsetzen, weisen eine geringere Überlebensrate auf als Patientinnen mit ausschließlich konventioneller Behandlung. (© Uwe Grötzner/stock.adobe.com)

Nebenwirkungen lindern, aktiv etwas gegen die eigene Erkrankung unternehmen – die Motive für die Nutzung von Komplementär- und Alternativmedizin (KAM) bei einer Brustkrebserkrankung sind vielfältig. Doch birgt diese Wahl der komplementären und alternativen Medizin auch in Kombination mit herkömmlichen Behandlungsmethoden Risiken?

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Quellen

[_Ayoade OF et al. JAMA Netw Open. 2026 Mar 2;9(3):e260337. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2026.0337. PMID: 41770560; PMCID: PMC12954545._]

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