Fettstoffwechsel und Immunevasion beim Ovarialkarzinom: Im fettreichen Omentum laden sich tumorassoziierte Makrophagen mit Lipiden auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die T-Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, dass die gezielte Blockade von CCR5- oder CD36-Signalwegen die Immunabwehr reaktivieren und das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren verbessern könnte.
Ovarialkarzinom: Wie der Fettstoffwechsel im Omentum die Immunantwort blockiert
Fettstoffwechsel und Immunevasion beim Ovarialkarzinom: Im fettreichen Omentum laden sich tumorassoziierte Makrophagen mit Lipiden auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die T-Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, dass die gezielte Blockade von CCR5- oder CD36-Signalwegen die Immunabwehr reaktivieren und das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren verbessern könnte.
Eierstockkrebs breitet sich häufig in das Omentum majus aus – eine fettreiche Gewebeschicht im Bauchraum, die die inneren Organe bedeckt. Wie diese besondere Umgebung die Wechselwirkung zwischen Tumor- und Immunzellen beeinflusst, hat ein Team um Niels Halama vom Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) nun systematisch untersucht.
Fettbeladene Makrophagen im Omentum unterdrücken Immunabwehr
In der Nähe von Tumorabsiedelungen im Fettgewebe des Bauchnetzes sammeln sich besonders viele Immunzellen, darunter T-Zellen und tumorassoziierte Makrophagen (TAMs). Die T-Zellen bleiben durch das Fettgewebe grundsätzlich funktionsfähig:
Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.