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Die Eltern Mara (v.r.) und Max Deboer (v.l.) halten die Drillingsschwestern Klara, Romy und Jette (vorne l-r) auf dem Arm. Mit der Familie freuen sich aus dem Perinatalzentrum: Silke Beuse (Fachkinderkrankenschwester), Volkmar Kunde (Oberarzt auf der Frühgeborenenintensivstation), Hebamme Eliftara Camli, Susanne Auster (Pflegerische Leitung der Frauenklinik), Constanze Banz-Jansen (Chefärztin der Frauenklinik), Eckard Hamelmann (Ärztlicher Direktor des Kinderzentrums) und Michael Mülligans (Leitende Hebamme). Eineiige Drillinge sind ein extrem seltenes Ereignis.
Geburtshilfe, Seltenes und Klinikalltag

Eineiige Drillinge in Bielefeld geboren: Seltenes Wunder im Evangelischen Krankenhaus Bethel

Im Evangelischen Krankenhaus Bethel in Bielefeld sind drei eineiige Mädchen zur Welt gekommen — ein extrem seltener Fall, der laut Chefärztin nur bei etwa einer von 100.000 bis einer Million Geburten vorkommt. Romy, Klara und Jette wurden im Abstand von Minuten geboren, jeweils rund 2.000 Gramm schwer und sieben Wochen zu früh. Nach der Geburt mussten sie nicht beatmet werden und wurden bereits von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt; die Familie, die zuhause eine dreijährige Tochter erwartet, bereitet sich nun auf den neuen Alltag vor.
Personen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) könnten einem erhöhten Suizidrisiko ausgesetzt sein. (© Medudy)
3:38 min
Exklusive Fortbildung

PCOS: Studie zeigt erhöhtes Suizidrisiko

Ab sofort verfügbar: Hochwertige Fortbildungsvideos mit freundlicher Unterstützung von Medudy – der führenden Plattform für medizinische Fachinformationen! Thema dieses Videos: Menschen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) könnten ein gesteigertes Risiko für Suizidgedanken haben.
Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.
Mann im mittleren Alter lächelt verschmitzt in die Kamera
Männergesundheit und Hormonveränderungen

Testosteron‑Abfall bei Männern: Gibt es männliche Wechseljahre?

Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel mit dem Alter langsam, doch von einer männlichen Wechseljahresperiode im Sinne der Menopause zu sprechen, ist nicht korrekt, erklärt Jann‑Frederik Cremers vom Universitätsklinikum Münster (UKM). Müdigkeit, sexuelle Unlust, Erektionsprobleme oder Schlafstörungen können auf einen echten Testosteron‑Mangel hinweisen. Wer solche Symptome bemerkt, sollte morgens zweimal den Testosteron‑Blutwert prüfen lassen; oft helfen Gewichtsreduktion, Bewegung und Stressabbau, nur bei organischer Ursache wird Testosteron ersetzt.
Harninkontinenz: Mit Hilfe einer speziellen App ließen sich Inkontinenzepisoden betroffener Patientinnen signifikant reduzieren.
Digitale Therapien bei Inkontinenz

App gegen Harninkontinenz: Studie zeigt starke Effekte

Ein digitales Selbstmanagement-Programm brachte in einer Studie deutliche Verbesserungen bei Frauen mit Harninkontinenz. Die App kombinierte Beckenbodentraining, Blasentraining, Wissensmodule und Lebensstilstrategien. Nach zwölf Wochen zeigten viele Teilnehmerinnen starke Reduktionen ihrer Beschwerden – deutlich häufiger als in der Kontrollgruppe.
Klassicher Wecker mit Gebärmutter auf dem Uhrenblatt: Gehirnalterung geht mit einer verkürzten reprodukitven Phase einher
Demenzprävention

Frühe Menarche: Jüngeres Gehirn und weniger Demenzrisiko

Eine aktuelle Analyse postmenopausaler Frauen zeigt: Östradiol‑geprägte Lebensphasen wie frühe Menarche, späte Menopause und eine lange reproduktive Spanne gehen mit einer geringeren Hirnalterung einher. Mithilfe des Brain‑AGE‑Index wurde sichtbar, dass diese Faktoren mit einem reduzierten Demenzrisiko verbunden sein könnten.
Praxis für Psychotherapie-Schild: steigende Angststörungen und psychische Belastung bei Mädchen.
DAK-Report

Angststörungen seit Corona: Teenie‑Mädchen stark betroffen

Jugendliche Mädchen in Bayern sind eine der Hauptverluste der Corona‑Pandemie für die psychische Gesundheit: Eine DAK‑Analyse zeigt, dass 15‑ bis 17‑Jährige deutlich häufiger unter Angststörungen, v. a. sozialen Phobien (+194 %) und Panikattacken (+86 %), leiden; auch Depressionen und Essstörungen nahmen zu. Experten fordern schnellere Diagnostik, bessere Vernetzung der Angebote und Prävention in Schulen und Jugendzentren.
Spaziergang im Wald: regelmäßiges Laufen reduziert Mortalitätsrisiko bei Brustkrebspatientinnen
Brustkrebs & Lebensstilfaktoren

Brustkrebs: Höheres Sterberisiko bei höherem BMI

Eine große Kohortenstudie zeigt: Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) erhöht das Gesamtsterblichkeitsrisiko bei Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose deutlich. Gleichzeitig weist die Analyse darauf hin, dass regelmäßiges Gehen das Risiko spürbar senken kann – abhängig davon, wie hoch der BMI der Betroffenen ist.
Rotes Apotheken-Logo: Symbolbild zur Klage gegen dm wegen Online-Angebot apothekenpflichtiger Arzneimittel
Apothekenrecht

Wettbewerbszentrale klagt gegen dm wegen Online-Verkauf apothekenpflichtiger Arzneimittel

Die Wettbewerbszentrale (WZ) lässt prüfen, ob die Drogeriemarktkette dm apothekenpflichtige Medikamente in ihrem Webshop platzieren darf, obwohl dort zugleich Drogerieartikel verkauft werden. Streitpunkt ist die Vermischung des Sortiments und der Versand über eine konzernnahe tschechische Versandapotheke. Vor dem Landgericht Karlsruhe (LG Karlsruhe) geht es damit um die Auslegung von Arzneimittel‑ und Apothekenrecht sowie um grundlegende Fragen der Arzneimittelversorgung in Deutschland.
Zwillinge, deren Füße von ihren Eltern gehalten werden: ein Paar aus Fürth erwartet zum dritten Mal Zwillinge
Dreifaches Glück

Zwillinge in Bayern: Frau erwartet drittes Zwillingspaar

In Fürth erlebt eine Familie ein außergewöhnliches Schwangerschaftsglück: Eine 36-Jährige erwartet bereits ihr drittes Zwillingspaar in Folge. Die seltene Mehrlingsfolge sorgt für staunende Reaktionen im Klinikum und stellt die Eltern im Alltag vor große organisatorische und gesundheitliche Herausforderungen.
Ärztin betrachtet Mammografie-Aufnahme einer Brust, Patientin im Mammografie-Gerät im Hintergrund
Früherkennung und Präzisions‑Screening beim Brustkrebs

Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate

Beim Mammakarzinom kann ein risikobasiertes Screening helfen, weniger fortgeschrittene Tumoren zu finden: Frauen wurden per Risiko­rechner und polygener Score in vier Gruppen eingeteilt – von sechsmonatiger Kontrolle bis kein Screening. 89 % wählten das risikobasierte Vorgehen; die Rate von Stadium‑IIB‑Tumoren sank, Biopsien blieben gleich.
Gebärmutterhalskrebs: Patientin Romy Nagora‑Müller
Persönlicher Bericht

Dresdnerin Romy Nagora‑Müller erzählt, wie die Diagnose Gebärmutterhalskrebs ihr Leben auf den Kopf stellte

Als die Diagnose Gebärmutterhalskrebs kam, blieb Romy Nagora‑Müller kaum Zeit zum Atmen: Schock, Angst, dann rasche Operation und die Geborgenheit ihrer Familie. Heute will sie andere ermutigen, auf ihren Körper zu achten und die Schutzwirkung der HPV‑Impfung nicht zu unterschätzen.

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