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Innere Medizin

Hier finden Sie aktuelle News, Studien und fachliche Einordnungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin – kompakt, relevant und praxisnah für den ärztlichen Alltag aufbereitet.

Neuste Artikel

Eine Hand dreht an einem silberfarbenen Drehknopf, der mit einer niedrigen und einer hohen Einstellung markiert ist; links davon steht in grüner Schrift das Wort „HOFFNUNG“.
Tumorzellen auf Hochbetrieb

Gen-Schalter entdeckt: Neuer Weg zur Therapie von Nierenkrebs?

Ein bestimmtes DNA-Element in den Zellen von Nierentumoren wirkt wie ein Verstärker und treibt die Überproduktion des Proteins HIF‑2α voran – und ist so ein zentraler Motor des klarzelligen Nierenzellkarzinoms. Wird dieser genetische Schalter gezielt deaktiviert, lässt sich das Tumorwachstum bremsen. 
Frau hält eine Tablette und ein Glas Wasser in der Hand
Neue Analyse verneint Nutzen und warnt vor Blutungen

ASS schützt wohl nicht vor Darmkrebs

Ob Azetylsalizylsäure (ASS) vor Darmkrebs schützen kann, bleibt umstritten. Eine umfassende Cochrane-Analyse zeigt nun, dass Menschen ohne spezielles Risiko aus einer täglichen ASS-Einnahme wahrscheinlich keinen präventiven Nutzen ziehen, zugleich jedoch häufiger schwere Blutungen entwickeln.
3D‑Darstellung des Inneren des Dickdarms, in dem mehrere Polypen sichtbar sind; ein endoskopisches Instrument greift gerade einen dieser Polypen zur Entfernung.
Was die DNA über erbliches Krebsrisiko verrät

Neue Einblicke in die Genetik von Polypen

Die genetische Untersuchung von Darmpolypen kann entscheidende Hinweise auf erbliche Risiken liefern – besonders bei Menschen mit adenomatöser oder serratierter Polyposis. Jetzt entschlüsselte, frühe Mechanismen der Polypenbildung könnten den Weg zu präziseren Diagnosen und besseren Therapieentscheidungen öffnen.
Frau hält sich Bauch
Viszeraler Schmerz trifft tiefer

Wie Bauchweh Empathie besonders verstärkt

Nicht jeder Schmerz fühlt sich gleich an – seine Art prägt unser Empfinden. Innere Schmerzen wie Bauchweh empfinden wir nicht nur selbst intensiver, sie verstärken auch unser Mitgefühl für andere, vor allem für nahestehende Menschen. Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie stark dieser Effekt wirklich ist.
Eine medizinische Fachperson hält eine transparente, digital dargestellte Bauchspeicheldrüse in den Händen; darunter liegen holografische Symbole und Daten
Höhere Treffsicherheit, weniger Fehlalarme

Künstliche Intelligenz findet Bauchspeicheldrüsenkrebs präziser als Radiologen

Kann künstliche Intelligenz die Diagnostik von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern? Ja sie kann, so das Ergebnis einer Studie aus den Niederlanden: Die PANORAMA-Studie schafft erstmals einen globalen Benchmark – und liefert starke Argumente für den Einsatz von KI in der Früherkennung eines Tumors, der bisher meist viel zu spät entdeckt wird. 
OP-Besteck auf OP-Tisch
APPAC-Studie

Appendizitis ohne OP? Neue 10-Jahres-Daten sprechen dafür!

Die antibiotische Therapie der unkomplizierten akuten Appendizitis wird seit einigen Jahren als mögliche Option zur chirurgischen Appendektomie diskutiert. Belastbare Langzeitdaten über mehr als fünf Jahre lagen bislang jedoch noch nicht vor. Eine aktuelle Auswertung der finnischen APPAC-Studie schließt nun diese Lücke: Das 10-jährige Follow-up zeigt, wie häufig es nach einer zunächst erfolgreichen konservativen Behandlung zu Rückfällen und später doch notwendigen Appendektomien kommt.
Eine Person misst ihren Blutdruck mit einem elektronischen Handgelenk-Blutdruckmessgerät.
Relevant für die Nachsorge?

Bluthochdruck: Keine höhere Rückfallgefahr – außer bei Darmkrebs

Bluthochdruck erhöht das Rückfallrisiko solider Tumoren nicht – mit einer markanten Ausnahme. Für Darmkrebs-Patienten kann Hypertonie das Rezidivrisiko steigern, dies legen aktuelle Studienergebnisse nahe. Zumindest bei Darmkrebspatienten sollten daher konsequente Blutdruckkontrollen Teil der onkologischen Nachsorge sein.
Digitale onkologischen Supportivtherapie

App lehrt Selbstakupressur bei Fatigue: Studie zu Eierstockkrebs

Fatigue gehört zu den belastendsten Beschwerden für viele Frauen mit Eierstockkrebs. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Selbstakupressur, erlernt über eine mobile App, die Müdigkeit deutlich senken kann – selbst im Vergleich zu Scheinakupressur. Damit rückt ein einfaches, alltagstaugliches Verfahren stärker in den Fokus der supportive care.
Magens in leuchtenden Farben auf blauem Hintergrund, umgeben von vernetzten Symbolen, die medizinische Analyse und Forschung symbolisieren
Entwarnung für den Magenschutz

Kein erhöhtes Krebsrisiko: Große Studie entlastet Protonenpumpenhemmer

Protonenpumpenhemmer zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten – zugleich hielten sich Sorgen über ein mögliches Magenkrebsrisiko bei Langzeiteinnahme hartnäckig. Eine große populationsbasierte Studie aus 5 nordischen Ländern liefert nun Entwarnung: Auch bei langfristiger Anwendung zeigen sich demnach keine Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko. 
rohes Fleisch in einer Theke
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Hoher Fleischverzehr steigert Schubrisiko

Neue Erkenntnisse aus der prospektiven PREdiCCt‑Kohorte zeigen: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten das Risiko für Schübe bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) deutlich beeinflussen. Besonders bei Patienten mit Colitis ulcerosa rückt ein zentraler Faktor in den Fokus – mit überraschend klaren Risikozuwächsen. Die Ergebnisse liefern damit einen wichtigen Impuls für die individuelle Ernährungsberatung in der Remission.
Nahaufnahme eines enteralen Ernährungssystems mit Schläuchen, Anschlussstück und einem mit Nährlösung gefüllten Beutel auf hellem Untergrund.
Fokus auf sichere Ernährungstherapie

Neue S3-Leitlinie zur onkologischen Ernährung: Klare Absage an Krebsdiäten

Die aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ spricht sich deutlich gegen restriktive Krebsdiäten und Fastenprogramme aus. Sie bergen ein hohes Risiko für Mangelernährung und verschlechtern den Therapieerfolg. Neu aufgenommen wurden Empfehlungen zur Ernährung bei operativen Tumortherapien sowie zur empathischen Kommunikation in der Palliativversorgung.
leuchtende abstrakte Leber in den Händen
Welt-Adipositas-Tag

Adipositas als Leberrisiko: Deutsche Leberstiftung mahnt zur frühzeitigen Prävention

Zum Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2026 betont die Deutsche Leberstiftung die enge Verbindung zwischen starkem Übergewicht und Fettlebererkrankungen – und weist auf neue Therapieansätze sowie den hohen Stellenwert einer gesunden Ernährung hin.