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Innere Medizin

Hier finden Sie aktuelle News, Studien und fachliche Einordnungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin – kompakt, relevant und praxisnah für den ärztlichen Alltag aufbereitet.

Neuste Artikel

Nahaufnahme eines enteralen Ernährungssystems mit Schläuchen, Anschlussstück und einem mit Nährlösung gefüllten Beutel auf hellem Untergrund.
Fokus auf sichere Ernährungstherapie

Neue S3-Leitlinie zur onkologischen Ernährung: Klare Absage an Krebsdiäten

Die aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ spricht sich deutlich gegen restriktive Krebsdiäten und Fastenprogramme aus. Sie bergen ein hohes Risiko für Mangelernährung und verschlechtern den Therapieerfolg. Neu aufgenommen wurden Empfehlungen zur Ernährung bei operativen Tumortherapien sowie zur empathischen Kommunikation in der Palliativversorgung.
leuchtende abstrakte Leber in den Händen
Welt-Adipositas-Tag

Adipositas als Leberrisiko: Deutsche Leberstiftung mahnt zur frühzeitigen Prävention

Zum Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2026 betont die Deutsche Leberstiftung die enge Verbindung zwischen starkem Übergewicht und Fettlebererkrankungen – und weist auf neue Therapieansätze sowie den hohen Stellenwert einer gesunden Ernährung hin.
Innenansicht Darm
Darmflora als aktive Immunplayer

Wie Bakterien menschliche Zellen direkt beeinflussen

Neue Forschung zeigt, dass gewöhnliche Darmbakterien Proteine direkt in menschliche Zellen transportieren und so zentrale Immunprozesse steuern – mit potenziellen Folgen für Erkrankungen wie Morbus Crohn.
Konzept des Multiplen Myeloms und Plasmazellkrebs als Krebsgeschwür im Knochenmark mit 3D-Illustrationselementen.
Rezidiviertes/refraktäres multiples Myelom

Antikörper-Kombination soll mehr Betroffene dauerhaft in Remission bringen

Eine innovative Antikörper‑Kombination könnte die Therapie des rezidivierten/refraktären multiplen Myeloms grundlegend verändern: In der Phase‑III‑Studie MajesTEC‑3 erreichten Patient*innen mit Teclistamab plus Daratumumab außergewöhnlich hohe Raten an langanhaltender Remission – begleitet von einem frühen und signifikanten Überlebensvorteil. Auf dem ASH Annual Meeting 2025 wurde sogar von einem Potenzial für eine funktionelle Heilung zu hören.
Teller in Herzform mit gesunden Lebensmitteln wie Fisch, Nüssen und Beeren, daneben ein Stethoskop, eine Hantel und ein Apfel –
Herzgesund leben, länger überleben

„Life’s Simple 7“ beeinflussen Überleben nach Krebs

Wer sich an die „Life’s Simple 7“ der American Heart Association hält, hat nach einer Krebsdiagnose deutlich bessere Überlebenschancen. Besonders Ernährung, Entzündung, Herzfrequenz und Vitamin‑D‑Spiegel scheinen den Zusammenhang zu erklären – und liefern neue Hinweise für die „Common-Soil-Hypothese“.
Illustration eines menschlichen Darms mit unterschiedlich weit forteschrittenen Tumorstandien
Gewebesteifigkeit als möglicher Risikofaktor

Neue Marker für frühen Darmkrebs: Ein Blick ins Gewebe

Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Alters – doch immer häufiger sind auch jüngere Menschen betroffen. Nicht nur Entzündungen, sondern auch biomechanische Veränderungen des Darmgewebes könnten eine entscheidende Rolle spielen. Warum eine erhöhte Gewebesteifigkeit zum frühen Treiber der Tumorentstehung wird und was das für Prävention und Diagnostik bedeutet.
Ausschnitt aus OP
Colitis ulcerosa

Appendektomie wirkt stärker als ein Wechsel auf JAK‑Inhibitoren

Welche Strategie wirkt besser, wenn Biologika bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) versagen: die zusätzliche Entfernung des Appendix oder der Umstieg auf einen Januskinase (JAK)-Inhibitor? Die COSTA-Studie liefert nun erstmals prospektive Vergleichsdaten zwischen einer laparoskopischen Appendektomie unter Fortführung der bestehenden Therapie und einem Wechsel zu einem JAK-Inhibitor. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zugunsten des chirurgischen Ansatzes.
Zeichen für Prävention: Die blaue Schleife erinnert an die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge
Darmkrebsmonat März 2026

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für konsequente Vorsorge ist

Der Darmkrebsmonat 2026 setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge – unterstützt durch aktuelle Daten, neue Leitlinien und innovative Technologien, die die Prävention weiter verbessern. 
Eine medizinische Fachkraft arbeitet an einem Laptop. Auf dem Bildschirm und davor erscheinen holografische Darstellungen eines stilisierten menschlichen Körpers mit medizinischen Daten sowie ein Symbol für künstliche Intelligenz
Neues Tool

Herzinfarktpatienten mit Krebs per KI individuell therapieren

Mit ONCO-ACS präsentiert die Universität Zürich ein KI-basiertes Tool, das erstmals krebsbezogene und kardiovaskuläre Faktoren kombiniert, um Risiken nach einem Herzinfarkt präziser vorherzusagen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine wirklich personalisierte Behandlung einer besonders gefährdeten Patientengruppe.
Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Trinkstopp macht einen Unterschied

Alkohol über Jahre: Deutlich höheres Risiko für Darm- und Rektumkrebs

Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute Nachrichten gibt es für ehemalige Trinker: Ein Verzicht kann das Adenomrisiko senken.
DNA‑Strang mit digitalem Datenmuster
Immunzellen als Schlüssel zur Prognose

Meningeome: Das Tumor‑Mikromillieu prägt die Rückfallgefahr

Nicht nur Tumorzellen bestimmen das Rückfallrisiko von Meningeomen, auch eingewanderte Immunzellen formen das molekulare Profil und sind Marker für den Krankheitsverlauf.  Aus dieser Erkenntnis leiten Heidelberger Forscherinnen und Forscher einen einfachen immunhistochemischen diagnostischen Ansatz ab: Mithilfe von Färbetechniken für Makrophagen-Marker lässt sich (KI-basiert) sehr schnell zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterscheiden – auch in ressourcenbegrenzten Kliniken ohne Zugang zu modernen Analyselaboren.  
weibliche Ärztehände halten Pankreas als virtuelle Animation in den Händen
Bauchspeicheldrüsenentzündung

Darmmikrobiom sagt Langzeitfolgen nach akuter Pankreatitis voraus

Das Darmmikrobiom bei Krankenhausaufnahme liefert wertvolle Hinweise auf spätere Komplikationen nach schwerer akuter Pankreatitis. Eine internationale Studie unter Göttinger Leitung zeigt, dass computergestützte Modelle auf Basis mikrobieller Muster prognostische Aussagen über den Krankheitsverlauf ermöglichen.