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Trinkstopp macht einen Unterschied

Alkohol über Jahre: Deutlich höheres Risiko für Darm- und Rektumkrebs

|von Daniela Lukaßen-Held

Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute Nachrichten gibt es für ehemalige Trinker: Ein Verzicht kann das Adenomrisiko senken.

Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Langjähriger Alkoholkonsum kann das Risiko für Darmkrebs deutlich erhöhen – ein Verzicht senkt zumindest das Adenomrisiko. (© Africa Studio/stock.adobe.com)

Dass Alkoholkonsum ein bedeutender Risikofaktor für kolorektale Karzinome (CRC) ist, ist schon seit längerer Zeit bekannt. Ein Großteil der epidemiologischen Belege für diese Feststellung stammt aus Kohortenstudien, die den Alkoholkonsum in den letzten Monaten vor Studienbeginn erfasst haben. Hinsichtlich des lebenslangen Alkoholkonsums gibt es hingegen noch nicht so viele Erkenntnisse; insbesondere die Befunde zur anatomischen Lage der Tumoren sind bislang wenig konsistent. Dies wollten Wissenschaftler jetzt ändern; sie wollten wissen, inwieweit lebenslanger Alkoholkonsum das Risiko für Darmkrebs und Adenome erhöht. 

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