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Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

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Neuste Artikel

Zwei Hände bedienen ein Tablet, auf dessen Bildschirm das Wort „Pankreaskarzinom“ groß dargestellt ist.
Hinweisgeber Medikamentenverordnung

Was verraten Verschreibungsmuster vor der Diagnose von Pankreaskrebs?

Rund 20.000 Menschen erkranken in jedem Jahr in Deutschland neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose ist dann oft ungünstig. Denn oftmals wird die Erkrankung erst spät entdeckt. Immer wieder befasst sich die Wissenschaft daher mit Therapieoptionen, die das Überleben verlängern.
Aus Reiskörnern gestreute Silhouette eines menschlichen Kopfes im Profil auf dunklem Holz. Der Gehirnbereich ist mit einer bunten Auswahl an Lebensmitteln wie Kiwi, Beeren, Tomaten und Nüssen ausgelegt.
Weniger Kalorien, mehr Kontrolle

Semaglutid senkt Kalorienaufnahme langfistig – trotz nachlassendem Sättigungsgefühl

Semaglutid reduziert die Kalorienaufnahme bei Menschen mit Adipositas nachhaltig. Das gilt auch dann, wenn die anfangs stark ausgeprägten subjektiven Effekte auf Hunger und Sättigung nach einigen Monaten nachlassen. Diese anhaltend niedrigere Energiezufuhr erklärt, warum der Gewichtsverlust langfristig stabil bleibt. Der nachlassende Appetit-Effekt ist also nicht als Wirkungsverlust zu werten – eine wichtige Information auch für Ihre Patienten.
Verschreibungspflichtige Medikamente wie das Antibiotikum InfectoTrimet und das Asthma-Präparat Luforbec liegen in der Schublade einer Apotheke.
Größte Krankenkasse

Arzneiverordnungen auf Rekordhoch: TK meldet neuen Höchstwert

Die Techniker Krankenkasse meldet für 2024 mehr als 34 Millionen eingelöste Rezepte bei 6,2 Millionen Erwerbstätigen. Herz-Kreislauf-Medikamente führen die Statistik an, gefolgt von Magen-Darm-Präparaten und Psychopharmaka. Auffällig sind deutliche regionale Unterschiede und ein klarer Gender-Gap bei Herzmedikamenten.
Blutdruckmessung
Herz-Hirn-Achse

Nicht Hypertonie, sondern Hypotonie – der unterschätzte Risikofaktor für Alzheimer

Der Zusammenhang zwischen kardiovaskulären Erkrankungen und Morbus Alzheimer gilt als etabliert – doch welche kardiale Diagnose wiegt am schwersten? Eine Auswertung zweier großer Biobanken mit fast 800.000 Teilnehmenden liefert überraschende Erkenntnisse. Nicht Hypertonie oder Myokardinfarkt, sondern die vergleichsweise wenig beachtete Hypotonie zeigt die stärkste und robusteste Assoziation mit der Alzheimer-Demenz.
Schematische Darstellung eines bispezifischen T-Zell-Engagers (BiTE)
Neuer Standard ante porats?

BiTE verbessert die Therapie der pädiatrischen Hochrisiko-B-ALL

Zwei Zyklen Blinatumomab ersetzten 2 Zyklen intensiver Chemotherapie in der Induktion pädiatrischer Patienten mit Hochrisiko-B-ALL – und das Ergebnis macht Mut: Denn in der AIEOP-BFM ALL 2017 wurde so eine 4-Jahres-EFS-Rate von 83% erreicht und die Rezidivraten halbierten sich. Erstmals seit langem konnte damit auch die Toxizität der ALL-Therapie vermindert werden. Und es besteht sogar noch weiteres Optimierungspotenzial für diesen Therapieansatz, wie Experten auf dem Jahreskongress der European Hematology Association (EHA 2026) in Stockholm betonten.
Zwei stilisierte Figuren in Blau und Rosa stehen auf einem Schachbrettmuster vor unscharfem Hintergrund mit weiteren Figuren.
Individualisierte Onkologie braucht Geschlechterdaten

Geschlecht bestimmt Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren

Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren: Während Männer von ICI-Monotherapien stärker profitieren, zeigen Frauen Vorteile bei Chemo-Immuntherapien – tragen aber generell ein deutlich höheres Risiko für schwere Nebenwirkungen. Eine geschlechtersensible Onkologie wird damit zur klinischen Notwendigkeit.
KI-Avatar sitzt auf einem Smartphone-Display
Modernes Patientenmanagement

Mit dem Chatbot zur HPV-Impfung?

Bei der Rate der Jugendlichen, die gegen HPV geimpft werden, gibt es Luft nach oben. Können Chatbots Eltern erreichen und die Quote steigern?
Senioren und Pflegekräfte sitzen im Kreis und musizieren gemeinsam mit verschiedenen Rhythmusinstrumenten wie Trommeln und Tamburinen in einem hellen Gemeinschaftsraum eines Pflegeheims.
Orientierungshilfe

Pflegeheim-Empfehlungsliste: 3.600 stationäre Einrichtungen im Überblick

FOCUS-Gesundheit veröffentlicht erstmals eine digitale Empfehlungsliste mit 3.600 stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Grundlage sind Selbstauskünfte, Prüfberichte des Medizinischen Dienstes und Reputationsdaten – sortierbar nach Postleitzahl. Die Empfehlungsliste bietet eine Orientierung bei der Suche und Auswahl von geeigneten Pflegeheimen und ist die erste Zusammenstellung ihrer Art.
Frau hält sich Bauch
Kulturelle Hintergründe aktiv einbeziehen

Darm-Hirn-Interaktion: Soziokulturelle Faktoren prägen Symptome

Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verstopfung – Störungen der Darm-Hirn-Interaktion betreffen weltweit rund 40 Prozent der Menschen. Eine aktuelle Arbeit im Rahmen der Rom-V-Kriterien zeigt nun, wie stark soziokulturelle Faktoren Wahrnehmung, Arztbesuch und Therapieerfolg beeinflussen – mit weitreichenden Konsequenzen für die gastroenterologische Praxis.
Eine durchgestrichene Zigarette liegt auf einem Notizzettel mit der handschriftlichen Aufschrift „Ab heute rauchfrei!"
„Rauchfrei im Mai" brachte über 19.000 Ausstiege

Lungenkrebs-Prävention: Mit strukturierten Programmen fällt ein Rauchstopp leichter

Strukturierte Programme wie „Rauchfrei im Mai" erhöhen die Erfolgsquote gegenüber unbegleiteten Ausstiegsversuchen um ein Vielfaches. Mehr als 19.000 Menschen nahmen 2026 an der Aktion teil, rund 17% blieben den gesamten Monat rauchfrei. Damit übertrifft das strukturierte Programm die Erfolgsquote unbegleiteter Ausstiegsversuche deutlich – ein wichtiges Signal für die ärztliche Rauchentwöhnungsberatung.
Ausgedrückte Zigarette mit Rauch
Weniger Nikotin, kein Mehrkonsum

Sind nikotinreduzierte Zigaretten der Weg aus der Tabakabhängigkeit?

Könnte eine drastische Reduktion des Nikotingehalts in Zigaretten das Rauchverhalten nachhaltig verändern – und damit Millionen Leben retten? Kritiker befürchten, Raucher könnten den geringeren Nikotingehalt schlicht durch mehr Zigaretten oder andere nikotinhaltige Produkte ausgleichen. Doch dies scheint tatsächlich nicht der Fall zu sein, so das Ergebnis einer aktuellen Metaanalyse. Ihr Ergebnis: Kompensatorisches Rauchen bleibt die Ausnahme, nicht die Regel.
Eine große Gruppe von Menschen bildet gemeinsam die Form eines Pfeils, der nach rechts zeigt – symbolisch für Lotsenfunktion und den gemeinsamen Weg zur Lungenkrebs-Früherkennung.
Hausärzte, Internisten und Pneumologen als Lotsen gefragt

Erstberatung zum Lungenkrebs-Screening extrabudgetär abrechnen

Hausärzte, Internisten und Pneumologen entscheiden maßgeblich mit, ob das seit April 2026 verfügbare Lungenkrebs-Screening seine lebensrettende Wirkung entfalten kann. Wer im Praxisalltag gezielt die Rauchgeschichte erfragt, identifiziert Anspruchsberechtigte und ebnet den Weg zur Früherkennung in einem noch heilbaren Stadium. Eine Qualifizierung als Erstberater ist mit überschaubarem Aufwand möglich und extrabudgetär abrechenbar.

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