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Innere Medizin

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Neuste Artikel

Tablet mit Aufschrift Pankreaskarzinom
Weltkrebstag 2026

DGVS fordert präzisere Vorsorgepfade für Bauchspeicheldrüsenkrebs

Anlässlich des Weltkrebstags 2026 betont die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), dass die Prävention und Früherkennung des Pankreaskarzinoms neu gedacht werden müssen – mit einem klaren Fokus auf Menschen mit erhöhtem Risiko und strukturierte, personalisierte Vorsorgeprogramme.
Sonnenstrahlen fallen durch frische grüne Blätter – Symbol für Hoffnung und Neubeginn.
Neue Daten liefern klare Antworten

Wann Darmkrebs als geheilt gilt

Ab wann gilt Darmkrebs als geheilt? Neue Daten zeigen: Nach sechs Jahren sinkt das Rückfallrisiko bei Darmkrebs auf unter 0,5% – ein Wendepunkt für Nachsorge und Kommunikation.
Das Wort Leitlinie steht in einer Blase, die von einer Person in Kittel und Stethoskop abgehört wird
Fortschritte in Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms

Überarbeitete S3‑Leitlinie zum Mammakarzinom: evidenzbasierte Deeskalation und molekular zielgerichtete Behandlungsoptionen

Die S3‑Leitlinie wurde aktualisiert, um Diagnostik und Therapie stärker am molekularen Tumorprofil auszurichten, unnötige operative Maßnahmen zu reduzieren und neue Wirkstoffe für definierte Subgruppen zu etablieren.
Illustration von vernetzten, sternförmigen Thrombozyten
Essenzielle Thrombozythämie

Interferon-Option greift, wenn Standardtherapien versagen

Für Patient*innen mit essenzieller Thrombozythämie, bei denen etablierte zytoreduktive Therapien nicht wirksam oder nicht verträglich sind, könnte sich eine neue Option abzeichnen: In der auf dem ASH Annual Meeting vorgestellten ROP‑ET‑Studie erreichte Ropeginterferon alpha‑2b bei fast der Hälfte der Behandelten ein anhaltendes Ansprechen – bei niedriger Dosierung und guter Verträglichkeit.
Innenansicht Darm
Mikrobiom im Fokus

Wie das Darmmikrobiom das Krebsrisiko junger Erwachsener beeinflussen könnte

Obwohl Darmkrebs typischerweise als Erkrankung höheren Alters gilt, tritt er zunehmend auch bei jüngeren Erwachsenen auf. Ein großes Forschungsnetzwerk untersucht, warum Darmkrebs bei Menschen unter 50 zunimmt – und welche Rolle ein verändertes Mikrobiom dabei spielt. Erste Daten zeigen ein charakteristisches Muster mikrobieller Veränderungen, das neue Präventionsstrategien ermöglichen könnte.
Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Gefühle spielen mit

Wie Emotionen die Schmerzwahrnehmung bei CED prägen

Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) berichten häufig selbst in entzündungsfreien Phasen über anhaltende Bauchschmerzen. Ein möglicher Grund ist, dass sich bei Betroffenen die schmerzbezogene Verarbeitung unter dem Einfluss von Furcht verändert. Das zeigt jetzt eine Bochumer Studie. Bei Menschen mit CED verstärkt die emotionale Verarbeitung von Schmerz dessen Intensität – selbst in entzündungsfreien Phasen. Das spricht für ergänzende psychologische Therapieansätze.
Medizinische Illustration des Darms mit einem Tumor im Dickdarm
Individualisierte Behandlung

Mini-Tumore weisen den Weg zur besseren Darmkrebs-Therapie

Rund 55.000 Menschen erkranken alleine in Deutschland jährlich neu an Darmkrebs. Zwar sind die Zahlen rückläufig und die Zahl darmkrebsbedingter Todesfälle ist in den vergangenen Jahren etwa aufgrund von Früherkennungsprogrammen zurückgegangen. Doch bei einer späten Diagnose ist die Behandlung von Darmkrebs noch immer herausfordernd.
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Metaanalyse

PPI bei Glioblastom: Schlechtere Überlebensraten bestätigt

Beeinflusst die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) das Überleben bei neu diagnostiziertem Glioblastom? Betroffene sollten auf ALDH1A1-aktivierende PPI (PA-PPI) verzichten. Denn: Die Einnahme führte in einer Metaanalyse aus fünf Studien zu einem schlechteren Überleben. Allerdings gab es auch Ausnahmen unter den PPI. Welche? Das lesen Sie hier!
Eine DNA-Doppelhelix mit hervorgehobener Mutation
Beeindruckende Ergebnisse

MSI-H-Tumoren: Doppel-Checkpoint-Blockade überzeugt in Studie

Seltene Tumoren mit Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) galten lange als schwer behandelbar. Eine australische Studie liefert nun Hoffnung: Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab erzielte bei fortgeschrittenen dMMR/MSI-H-Tumoren eine Ansprechrate von 63% und deutet auf eine langanhaltende Wirksamkeit hin.
Woman hand holding her bottom because having Abdominal pain and
Verstopfung und Blähungen

Plecanatid lindert Reizdarmsymptome bei jungen Erwachsenen

Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden häufig unter Verstopfungen und Blähungen – mit erheblichen Auswirkungen, auch auf die Lebensqualität der Betroffenen. Sie fühlen sich unwohl, ziehen sich zum Teil zurück und bei einigen gehen die Beschwerden mit einer enormen psychischen Belastung einher.
Histologischer Mikroskopieschnitt eines Hodgkin-Lymphoms mit zahlreichen Tumor- und Entzündungszellen in violett-rosa Färbung.
Neue Benchmark in der Erstlinientherapie

Hodgkin-Lymphom: BrECADD ist eBEACOPP nach 5 Jahren weiter überlegen

Die PET-gesteuerte BrECADD-Therapie könnte die Behandlungsstandards beim fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphom neu definieren, das legen die Daten der finalen Analyse der Phase-III-Studie GHSG HD21 nahe, die auf dem ASH Annual Meeting 2025 präsentiert wurden: Unter dem BrECADD-Regime erreichten Patient*innen eine 5‑Jahres-PFS‑Rate von 94 % – signifikant besser als unter eBEACOPP. Gleichzeitig traten weniger Organtoxizitäten und Langzeitfolgen auf, bei besserem Fertilitätserhalt.
Blutbild bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), mikroskopisch analysiert, Originalvergrößerung 1000-fach
Zeitlich begrenzt oder kontinuierlich?

Moderne CLL-Therapien im direkten Kopf-an-Kopf-Vergleich

Erstmals wurden in der randomisierten CLL17-Studie 2 moderne Therapiestrategien bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) direkt miteinander verglichen: eine zeitlich begrenzte Kombinationstherapie versus eine dauerhafte BTK-Inhibitor-Monotherapie. Nach 3 Jahren ist das progressionsfreie Überleben gleichwertig – bei unterschiedlichen Sicherheitsprofilen und der Aussicht auf therapiefreie Intervalle.