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Zeitlich begrenzt oder kontinuierlich?

Moderne CLL-Therapien im direkten Kopf-an-Kopf-Vergleich

|von Friederike Klein

Erstmals wurden in der randomisierten CLL17-Studie 2 moderne Therapiestrategien bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) direkt miteinander verglichen: eine zeitlich begrenzte Kombinationstherapie versus eine dauerhafte BTK-Inhibitor-Monotherapie. Nach 3 Jahren ist das progressionsfreie Überleben gleichwertig – bei unterschiedlichen Sicherheitsprofilen und der Aussicht auf therapiefreie Intervalle. 

Blutbild bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), mikroskopisch analysiert, Originalvergrößerung 1000-fach
Direkter Vergleich moderner CLL-Therapien: Die CLL17-Studie untersucht erstmals befristete Kombinationstherapien versus einer Dauertherapie mit dem BTK-Inhibitor Ibrutinib. (© jarun011/stock.adobe.com)

In Zulassungsstudien für die aktuell empfohlenen Erstlinientherapie bei chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) wurden Inhibitoren der Brutontyrosinkinase (BTKi) und zeitlich befristete Kombinationen mit dem BCL-2-Inhibitor Venetoclax jeweils mit der früher bei CLL üblichen Immunchemotherapie verglichen. Mit der Studie CLL17 gibt es jetzt die erste randomisierte Vergleichsstudie der beiden zielgerichteten Therapiestrategien, berichtete PD Othman Al-Sawaf, Köln [1].

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