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ASH-Kongressbericht

CLL: Anderer Partner für Venetoclax?

|von Friederike Klein

Die zeitlich begrenzte Therapie mit Ibrutinib plus Venetoclax ist ein Standard der Erstlinientherapie für Patient*innen mit behandlungsbedürftiger chronischer lymphatischer Leukämie (CLL). Brutontyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi) der zweiten Generationen sollen verträglicher sein als Ibrutinib.

Destruction of leukaemia cell, conceptual image. 3D illustration which can be used to illustrate blood cancer treatment

Deshalb prüfte die AMPLIFY-Studie die Kombination des Zweitgenerations-BTKi Acalabrutinib in Kombination mit Venetoclax (AV) über insgesamt 14 Zyklen. Patient*innen im Kontrollarm erhielten nach Wahl des Prüfarztes eine Chemoimmuntherapie mit sechs Zyklen Fludarabin, Cyclophosphamid und Rituximab (FCR) oder Bendamustin plus Rituximab (BR). In einem dritten Studienarm erfolgte die Therapie mit AV plus dem CD20-Antikörper Obinutuzumab (AVO). Die Studienteilnehmer*innen mussten eine behandlungsbedürftige CLL ohne Deletion 17p (del[17p]) und TP53-Mutation und einen maximal mäßig eingeschränkter Allgemeinzustand (Performancestatus 0-2) aufweisen. Viele Komorbiditäten und relevante kardiovaskuläre Erkrankungen waren Ausschlusskriterien. Primärer Endpunkt der Studie war der Vergleich des progressionsfreien Überlebens (PFS) in der AV- und der FCR/BR-Gruppe.

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