Startseite Innere Medizin Seite 16

Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

Meine News: Perfekt auf meinen Informationsbedarf abgestimmt.

Legen Sie Ihre persönlichen Interessen fest und erhalten Sie eine individuelle News-Auswahl.


Jetzt mit Thieme Account anmelden oder kostenlos registrieren.

Neuste Artikel

Nahaufnahme einer Person im weißen Arztkittel mit Stethoskop, die mit den Händen mehrere transparente, ineinandergreifende Zahnräder in einer digitalen Darstellung berührt
Multimodale Therapie 2.0

Nur wer an vielen Stellschrauben dreht, verbessert die Therapie von GI-Tumoren

Multimodale Therapie, Immuncheckpoint-Inhibitoren und biomarkergeleitete Strategien verändern das Management von Ösophagus- und Magenkarzinomen. Um aber die Qualität der Behandlung dieser Tumore nachhaltig zu verbessen, sind darüber hinaus eine konsequente Versorgung der Patienten in Zentren und kreativere, stärker auf Biomarker ausgerichtete Studiendesigns notwendig.
Definition von Konsens auf einer Seite in einem Lexikon in englischer Sprache
Erstmals konkrete, praxisnahe Empfehlungen

Konsensuspapier zur sicheren Off-label-Anwendung inkretinbasierter Therapien bei Typ-1-Diabetes

Übergewicht und Adipositas betreffen inzwischen rund zwei Drittel der Menschen mit Typ-1-Diabetes – gleichzeitig erreichen weniger als 30% die HbA1c-Zielwerte. Immer häufiger kommen daher GLP-1- und duale GLP-1/GIP-Rezeptoragonisten off-label zum Einsatz. Ein internationales Expertengremium hat nun praxisnahe Empfehlungen zur sicheren adjunktiven Anwendung veröffentlicht: Sie umfassen Dosistitration, CGM-basierte Insulinanpassung, Ketonmonitoring sowie das Management gastrointestinaler und ophthalmologischer Risiken.
Der Schriftzug "Hepatitis B" in einem Impfpass, aufgenommen am 09.06.2015 in Stuttgart
Welt-Hepatitis-Tag

Nachholbedarf bei Hepatitis B und C: WHO fordert mehr Tests, Impfungen und Therapien

Zum heutigen Welt-Hepatitis-Tag mahnt die WHO mehr Forschung, konsequente Tests und breiteren Zugang zu Therapien an. 287 Millionen Menschen leben weltweit mit einer chronischen Virushepatitis, die unbehandelt in Leberzirrhose oder Leberkrebs münden kann – doch nur ein Bruchteil der Betroffenen wird tatsächlich behandelt.
Schwangere auf Waage
Übermäßige Gewichtszunahme

Hilfe per App für adipöse Schwangere

Adipositas geht bei Schwangeren sowie bei ihren Kindern mit gesundheitlichen Risiken einher. Eine Studie hat untersucht, ob eine App eine übermäßige Gewichtszunahme bei den Betroffenen verhindern kann.
Dialysegerät
Impulspapier zur Nierengesundheit

Nephrologen fordern nationales Register für Nierenkranke

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) mahnt in ihrem Impulspapier 2026 den Aufbau eines bundesweiten Nierenregistersystems an. Deutschland zählt zu den wenigen europäischen Ländern ohne Dialyseregister und lässt damit zentrale Versorgungsfragen unbeantwortet.
Das Wort Leitlinie steht in einer Blase, die von einer Person in Kittel und Stethoskop abgehört wird
Empfehlungen für alle Versorgungsbereiche – einheitlich und evidenzbasiert

GeriPAIN: Neue S3-Leitlinie für das Schmerzmanagement bei geriatrischen Patienten

Chronische Schmerzen im Alter werden häufig übersehen oder unterbehandelt – insbesondere bei kognitiven Beeinträchtigungen. Die neue S3-Leitlinie GeriPAIN gibt erstmals settingübergreifende, evidenzbasierte Empfehlungen zu Screening, Assessment und Therapie bei geriatrischen Patienten. Im Fokus stehen ein hierarchischer Erfassungsprozess mit systematischer Fremdeinschätzung, der Vorrang nicht medikamentöser Interventionen sowie eine besonders vorsichtige Pharmakotherapie nach dem Prinzip „start low, go slow".
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: KI liest Therapieantworten aus dem Darmmikrobiom

Wenn Stuhlproben künftig die Darmspiegelung ersetzen könnten, verändert das die Versorgung von CED-Patienten grundlegend. Im NRW-Verbundprojekt MikrobiomProCheck verknüpfen Forschende der Universität Bielefeld klinische Daten, Genomanalysen und KI-gestützte Bioinformatik, um Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gezielter zu diagnostizieren und individuell zu behandeln.
Laborbefund mit der Diagnose Myelofibrose
Doppelte Signalweghemmung

Selinexor plus Ruxolitinib lässt Milz bei Myelofibrose stärker schrumpfen

Selinexor plus Ruxolitinib verdoppelte das Milzansprechen bei JAK-Inhibitor-naiven Myelofibrose-Patienten gegenüber Ruxolitinib allein - und lässt damit auf ein verlängertes Gesamtüberleben hoffen. Dies ist eines der wichtigsten der auf dem Jahreskongress der European Hematology Association (EHA 2026) in Stockholm präsentierten Ergebnisse der Phase-III-Studie SENTRY. Auch die Allellast wichtiger Treibermutationen sinkt unter der Kombination stärker – bei beherrschbarer Toxizität und einem ersten Signal für ein verbessertes Gesamtüberleben.
Zeichen für einen Rote Hand Brief
Rote-Hand-Brief

Eferox: Neue Zusammensetzung erfordert Kontrolle bei Umstellung

Ab August 2026 ist Eferox® (Levothyroxin-Natrium) in neuer Zusammensetzung mit dem zusätzlichen Hilfsstoff Maisstärke erhältlich. Wegen des engen therapeutischen Fensters von Levothyroxin empfiehlt der Aristo Pharma eine engmaschige Kontrolle der Schilddrüsenstoffwechsellage – inklusive TSH-Bestimmung 6–8 Wochen nach Umstellung.
Arzt hält die Hand eines älteren Krebspatienten
Globale Gesundheitsdaten

Lebenserwartung weltweit gestiegen: Mehr Jahre, aber länger krank

Lebenserwartung und Gesundheitsspanne driften auseinander: Menschen leben laut einer Lancet-Analyse aus 204 Ländern deutlich länger als 1990 – verbringen aber im Schnitt fast elf Jahre bei schlechter Gesundheit. Besonders wohlhabende Länder wie die USA, Australien und auch Deutschland weisen eine wachsende Krankheitskluft auf.
HPV-Impfstoffampullen und Spritze
Nahezu vollständiger Rückgang

HPV-Impfung reduziert Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs drastisch

HPV-Impfung wirkt – dies wurde jetzt auf nationaler Ebene dokumentiert: Zwischen 2020 und 2024 ist in England keine geimpfte Frau im Alter von 20–24 Jahren mehr an einem Zervixkarzinom verstorben. Das schulbasierte Impfprogramm, das dort 2008 eingeführt wurde, senkte HPV-Infektionen bei Jugendlichen um 90% – und bei Impfquoten von bis zu 90% sank die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der jüngsten Altersgruppe um 100%. Ein starkes Signal!
Aspirin-Tabletten
Einfacher, günstiger, gleich sicher

ASS-Monotherapie nach Hüft- und Knie-TEP der Rivaroxaban-Strategie ebenbürtig

Nach totaler Hüft- oder Knieendoprothese reicht Acetylsalicylsäure allein zur Prävention symptomatischer venöser Thromboembolien aus – das legen die Daten der doppelblinden, randomisierten EPCAT-III-Studie nahe, die gerade auf dem Kongress 2026 der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) als Late-Breaker präsentiert wurden. Gegenüber einem initialen 5-tägigen Rivaroxaban-Kurs mit anschließender ASS-Prophylaxe zeigten sich weder Wirksamkeits- noch Sicherheitsnachteile. Die niedrigen VTE- und Blutungsraten sprechen für eine deutliche Vereinfachung der postoperativen Thromboseprophylaxe im klinischen Alltag.

Thieme Praxis App jetzt kostenlos installieren und nichts mehr verpassen

Im App Store laden
Logo Google Play
Bei Google Play laden
Im App Store laden
Logo Google Play
Bei Google Play laden