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Innere Medizin

Hier finden Sie aktuelle News, Studien und fachliche Einordnungen aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin – kompakt, relevant und praxisnah für den ärztlichen Alltag aufbereitet.

Neuste Artikel

Grafische Illustration einer Blase in leuchtendem Rot mit vernetzten Punkten und Linien, umgeben von konzentrischen Kreisen auf dunklem Hintergrund
Muskelinvasives Blasenkarzinom

Starke Evidenz für Therapie nach postoperativem ctDNA-Status

Der postoperative ctDNA-Status ist entscheidend für die Therapiewahl beim muskelinvasiven Blasenkarzinom, so das Ergebnis der Phase-III-Studie IMvigor011: Patient*innen mit ctDNA-Nachweis profitieren signifikant von einer adjuvanten Immuntherapie mit Atezolizumab – mit einer mehr als verdoppelten 2-Jahres-Rate für das krankheitsfreie Überleben. Läutet dies einen Paradigmenwechsel in der onkologischen Praxis ein?
Rx aktuell

Stellungnahme der AkdÄ zu Nivolumab bei Leberzellkarzinom

Stellungnahme der AkdÄ zur frühen Nutzenbewertung § 35a SGB V von Nivolumab – neues Anwendungsgebiet: Leberzellkarzinom, nicht resezierbar oder fortgeschritten, Erstlinie, Kombination mit Ipilimumab.
Illustration der menschlichen Lunge mit hervorgehobenem Tumor im linken Lungenflügel. Die Bronchien sind zentral dargestellt, umgeben von einer leuchtenden, rot-gelben Farbfläche.
Hoffnung bei EGFR-Resistenz

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat könnte helfen, wenn EGFR-TKI versagen

Wenn EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitoren versagen, bleibt oft nur die Chemotherapie – mit begrenztem Erfolg. Die Phase-III-Studie OptiTROP-Lung04 zeigt: Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Sacituzumab tirumotecan bietet Patient*innen mit EGFR-mutiertem NSCLC eine neue Perspektive – mit deutlich verlängertem Überleben und guter Verträglichkeit.
Cola wird in ein Glas eingegossen, das neben zwei anderen Limonadegläsern steht
Süßer Genuss, bittere Folgen

Zuckerhaltige Getränke treiben Metastasierung voran

Softdrinks schädigen die Gesundheit. Wer regelmäßig Limonade & Co. trinkt, leidet häufiger an Übergewicht, Insulinresistenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und auch für Krebs ist der Konsum zuckerhaltiger Getränke einen Risikofaktor.
Herz mit der Aufschrift Palliativversorgung + Stethoskop
Hoffnung trotz verfehltem Endpunkt

Herzinsuffizienztherapie bei terminalem Krebs: Ärzte vorsichtig optimistisch

Kann eine Herzinsuffizienztherapie die Lebensqualität von Krebspatienten im Endstadium verbessern? Eine Studie aus Deutschland kommt zu einer differenzierten Antwort: Zwar wurde der primäre Endpunkt verfehlt, doch es zeigen sich positive Effekte bei Überlebenden. 
Auge - Überwachung
Onkologie trifft Augenheilkunde

Krebstherapie mit Nebenwirkungen: Wenn Hornhaut und Sehvermögen leiden

Moderne Krebstherapien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) zeigen starke Effekte gegen Tumoren – doch sie können das Auge massiv schädigen. Hornhautveränderungen, Sehverlust und Therapieabbrüche sind möglich. Augenärztliche Kontrollen sind entscheidend, doch flächendeckende Versorgungsstrukturen fehlen bislang.
Rote-Hand
Risiko einer schweren Hyperkalzämie

Rote-Hand-Brief zu Crysvita® (Burosumab)

Burosumab kann bei bestimmten Risikopatienten zu schwerer Hyperkalzämie führen. Eine engmaschige Kontrolle von Serumkalzium und Parathormon ist essenziell, um Komplikationen zu vermeiden.
Lebererkrankungen - die stille Epidemie
Experten fordern sofortiges Handeln

Leberkrebs: Europa droht eine vermeidbare Gesundheitskrise

Leberkrebs zählt zu den am schnellsten wachsenden krebsbedingten Todesursachen in Europa. Ohne gezielte Prävention und Früherkennung droht eine Epidemie. Die UEG und DGVS fordern politische Maßnahmen, um Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Hepatitis und Alkoholmissbrauch zu bekämpfen – und Leben zu retten.
Sonnenschein durch grünes Blätterdach
Zelltherapie bringt Hoffnung

Colitis ulcerosa erstmals mit CAR-T-Zellen geheilt

Eine junge Frau mit schwerer Colitis ulcerosa wurde erstmals erfolgreich mit CAR-T-Zellen behandelt – ein Durchbruch für die Immunmedizin.
KI: Künstliche Intelligenz
Heilende Algorithmen?

Künstliche Intelligenz – ein Gamechanger bei Bauchschmerzen und CED

Bauchschmerzen sind oft ein medizinisches Rätsel – doch mithilfe von künstlicher Intelligenz lässt sich nicht selten Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Kongress Viszeralmedizin 2025 zeigt die DGVS, wie digitale Tools die Diagnostik und Therapie revolutionieren können: von der Endoskopie bis zur personalisierten Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
eine Tasse schwarzer Kaffee und Kaffeebohnen
Freund oder Feind?

Koffeinkonsum und CED – gibt es einen Zusammenhang?

Chronische Diarrhö und Obstipation betreffen Millionen Menschen weltweit – und Koffein ist dabei ein potenzieller Einflussfaktor. Dabei hängt die Wirkung stark von der Dosis ab. Während moderater Konsum die Darmpassage fördern kann, erhöht ein hoher Koffeinkonsum das Risiko für Verstopfung. Für chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigt sich hingegen kein klarer Zusammenhang.
Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen.