Startseite Innere Medizin Herzinsuffizienztherapie bei terminalem Krebs: Ärzte vorsichtig optimistisch
Hoffnung trotz verfehltem Endpunkt

Herzinsuffizienztherapie bei terminalem Krebs: Ärzte vorsichtig optimistisch

|von Redaktion Thieme Praxis

Kann eine Herzinsuffizienztherapie die Lebensqualität von Krebspatienten im Endstadium verbessern? Eine Studie aus Deutschland kommt zu einer differenzierten Antwort: Zwar wurde der primäre Endpunkt verfehlt, doch es zeigen sich positive Effekte bei Überlebenden. 

Herz mit der Aufschrift Palliativversorgung + Stethoskop
Trotz verfehltem Studienendpunkt zeigte sich bei Überlebenden eine Verbesserung der Herzfunktion und Lebensqualität.

Schwäche, Atemnot, Wassereinlagerungen und reduzierte Selbstständigkeit: Die klassischen Herzinsuffizienzsymptome treffen auch auf viele Krebspatienten in der Palliativsituation zu. Die EMPATICC-Studie (EMPower the heArt of patients with TermInal Cancer using Cardiac medicines) hat deshalb untersucht, ob die schwer kranken Tumorpatienten möglicherweise von einer Herzinsuffizienztherapie (HF) profitieren könnten.

An der multizentrischen, randomisierten Studie waren das Universitätsklinikum Essen, die Charité Berlin und drei weitere führende deutsche Zentren beteiligt. Die Ergebnisse wurden Ende August auf dem europäischen Kardiologenkongress in Madrid vorgestellt und zeitgleich im European Heart Journal veröffentlicht.

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