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Medizin & Gesundheitssystem

Der Themenbereich Medizin & Gesundheitssystem bietet Ihnen eine fundierte Einordnung aktueller gesundheitspolitischer Weichenstellungen, digitaler Transformationen und versorgungsrelevanter Markttrends. Ob politische Reformdebatten, die Einordnung von KI-Chatbots in der Diagnostik oder globale Entwicklungen im Gesundheitswesen: Wir beleuchten die Rahmenbedingungen, die Ihren beruflichen Alltag in Klinik und Praxis maßgeblich prägen, und liefern verlässliche Hintergründe zu den Entwicklungen der modernen Medizinlandschaft.

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Digitale Selbstdiagnose

KI-Diagnose statt Arztbesuch: Jeder Dritte verzichtet auf die Praxis

Immer mehr Menschen in Deutschland holen sich vor dem Arztbesuch eine KI-Diagnose bei ChatGPT und Co. ein – 46% haben das bereits getan, fast jeder Dritte verzichtet danach ganz auf die Praxis. Eine Studie der Pronova BKK zeigt, wie stark vor allem junge Patienten der Technologie vertrauen und warum 56% den ärztlichen Rat trotzdem für verlässlicher halten.
Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
Große Sorgen wegen Hitze

Hitze in Deutschland: Jeder Dritte klagt über Gesundheitsbeschwerden

Hitze belastet die Gesundheit in Deutschland immer stärker: Rund ein Drittel der Menschen berichtet laut DAK-Hitzereport 2026 von körperlichen Beschwerden – von Müdigkeit über Kreislaufprobleme bis zu Schlafstörungen. Frauen sind fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Eine neue Meta-Studie zeigt zudem gravierende psychische Folgen von Hitzewellen.
Podcast Cover: Study Snacks Pneumologie 1200x627
04:58 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Bisoprolol bei COPD ungeeignet zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse | Study Snacks – Pneumologie #033

Kardiovaskuläre Erkrankungen treten bei COPD-Patient*innen häufig auf – doch schützt ein kardioselektiver Betablocker wie Bisoprolol tatsächlich vor kardialen Ereignissen? Eine aktuelle Phase-III-Studie liefert ernüchternde Antworten.
Ein Arzt füllt einen Impfpass in einer kommunal organisierten Impfstelle aus.
Corona-Impfsaison startet schon im Spätsommer

Corona-Impfung: STIKO empfiehlt jährlichen Booster erst ab 75 Jahren

Die STIKO hat ihre Corona-Impfempfehlung grundlegend überarbeitet: Gesunde Erwachsene unter 75 Jahren brauchen künftig keinen jährlichen Booster mehr. Doch das ist nicht die einzige Neuerung: Die Risikogruppen, denen eine Impfung empfohlen wird, bleiben zwar weitgehend unverändert – neu ist jedoch der Zeitpunkt. Die STIKO rät, bereits im Spätsommer mit dem Impfen zu beginnen, um den optimalen Schutz zu Beginn der Coronawelle zu gewährleisten. Sie können also bald starten und Ihre Patienten gezielt ansprechen, um die Impfsaison einzuläuten.
Impfstoff-Ampullen mit Spritze
Vorschläge zur Entschärfung

Sanofi bietet EU-Kommission Zusagen im Kartellverfahren zu Grippeimpfstoff an

Im Streit um die Vermarktung von Grippeimpfstoffen geht Sanofi auf die EU-Kommission zu. Der Pharmakonzern schlägt Änderungen an seiner Kommunikation in Deutschland und Frankreich vor, nachdem Brüssel den Verdacht geprüft hatte, der Sanofi-Impfstoff sei gegenüber einem Konkurrenzprodukt irreführend als überlegen dargestellt worden. Nun können Betroffene und Interessierte zu den Vorschlägen Stellung nehmen.
Rotes Warnschild mit Ausrufezeichen und Aufschrift „Hitzewelle" vor blauem Himmel.
Sicher durch die Hitze

CALOR-Liste: Praxishilfe für hitzesensible Medikationsanpassung

Hitzewellen werden häufiger – und viele Dauermedikamente erhöhen bei hohen Temperaturen das Risiko für Dehydratation, Elektrolytstörungen oder Nierenversagen. Die neue CALOR-Liste aus dem Projekt ADAPT-HEAT bündelt evidenzbasierte und konsentierte Hinweise zu 27 hitzerelevanten Wirkstoffklassen. Sie unterstützt Praxisteams dabei, Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren, Beratung zu strukturieren und Monitoring gezielt anzupassen – ohne die Grundtherapie zu gefährden.
Whiskyglas, Tabletten in unterschiedlichen Farben, Cannabisblüten und weißes Pulver in einem Plastikbeutel sowie eine aufgerollte Banknote auf einem Holztisch – Symbolbild für Mischkonsum von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen.
Riskanter Mix

Ältere konsumieren immer öfter Alkohol mit Cannabis und Medikamenten

Knapp die Hälfte der 60- bis 99-Jährigen greift regelmäßig zu Alkohol, fast 10% berichten von Rauschtrinken – und der Konsum bleibt selten allein: Cannabis, Nikotin, Schmerzmittel und Stimulanzien kommen häufig hinzu. Mischkonsum, körperliche Schmerzen und psychische Belastungen sind eng verknüpft. Gerade körperlich und kognitiv vitale Senioren mit aktivem sozialem Leben tragen ein erhöhtes Risiko – werden im klinischen Alltag jedoch selten als suchtgefährdet wahrgenommen.
Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Oh Krankenschein, mein Krankenschein, wo bist du nur geblieben?

Es klingt ja schon fast zu blöd, um wahr zu sein. Oder, um es mit Vince Ebert zu sagen (dieser Physiker-Komiker, Sie wissen schon) Wot se fack, Deutschland. Krankschreibung ab Tag eins - Blacky Merz ist da gnadenlos - und nicht nur die AU muss ab Tag 1 vorliegen, sondern die telefonische Krankschreibung soll auch gleich weg.
In der Diagnostik der Radiologie der Universitätsmedizin Rostock wird mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein Tumor festgestellt.
Zahl der Neuerkrankungen könnte sich fast verdoppeln

WHO warnt vor drastischem Anstieg der Krebs-Diagnosen bis 2050

Krebs könnte sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer noch größeren globalen Herausforderung entwickeln: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet bis 2050 mit rund 35 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr – fast doppelt so vielen wie heute. Neben Rauchen und Alkoholkonsum geraten vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel in den Fokus. Zugleich kritisiert die WHO gravierende Unterschiede bei Früherkennung, Behandlung und Überlebenschancen weltweit.
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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und Kalender mit Vermerk „krank"
Krankenkassen-Analyse 2025

Krankschreibungen: Lange Ausfälle treiben GKV-Kosten

Die Debatte um nie Neuregelung der Krankschreibung geht weiter. Jetzt meldet sich mit der BKK eine Krankenkasse zu Wort: Nicht kurze Infekte, sondern langwierige psychische und muskuloskelettale Erkrankungen sind die eigentlichen Kostentreiber. Das Krankengeld ist mit 21,6 Milliarden Euro zu einer der größten Ausgabenpositionen geworden – mit deutlich steigender Tendenz.

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