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Schonender operieren

Minimalinvasive Darmkrebs-Resektion senkt Mortalitätsrisiko bei Hochrisikopatienten deutlich

|von Daniela Lukaßen-Held

Minimalinvasive Resektionen bei Darmkrebs reduzieren die 90-Tage-Mortalität gegenüber offenen Eingriffen um fast zwei Drittel – besonders Hochbetagte und multimorbide Patienten profitieren. Doch gerade diese Risikogruppe erhält den schonenderen Eingriff am seltensten. Eine aktuelle Studie legt eine klare Versorgungslücke offen.

3D-Darstellung des Inneren des Dickdarms mit Polypen und endoskopischem Instrument zur Resektion
Minimalinvasive Eingriffe bei Darmkrebs senken Komplikations- und Sterblichkeitsrisiko deutlich. (© Christoph Burgstedt/stock.adobe.com)

Die offene Resektion bei Darmkrebs geht vielfach mit einem erhöhten Risiko für postoperative Komplikationen sowie einem erhöhten Mortalitätsrisiko einher. Dabei wird der Heilungsverlauf oftmals durch Faktoren wie Alter, Komorbidität und den allgemeinen Gesundheitszustand beeinflusst. Weniger Risiken bergen minimalinvasive Eingriffe. Allerdings erhalten die Patienten, die am meisten davon profitieren würden, sie am seltensten. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Hochrisikopatienten profitieren am stärksten

Zu der Gruppe der Menschen, bei denen diese Art des Eingriffs die größten Vorteile mit sich bringen würde, gehörten laut Studie:

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