Die Koloskopie senkt das Darmkrebsrisiko – doch bei über 75-Jährigen mit zuvor entdeckten Adenomen überwiegen konkurrierende Todesursachen das Risiko, an Darmkrebs zu versterben, deutlich. Beo älteren Erwachsenen kann es daher tatsächlich sinnvoll ein, der Vorsorgekoloskopie gegenüber anderen gesundheitlichen Anliegen eine geringere Priorität einzuräumen.
Darmkrebsvorsorge ab 75: Wann verliert die Koloskopie an Bedeutung?
Eine Koloskopie gilt als wichtiges Instrument zur Darmkrebsfrüherkennung. Das darmkrebsbedingte Sterberisiko kann durch ihren Einsatz nachhaltig gesenkt werden. Doch gilt das immer? Wie sieht es etwa bei älteren Patienten aus, bei denen in früheren Darmspiegelungen bereits Adenome entdeckt worden sind? Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen nun: Todesfälle, die nicht durch Darmkrebs verursacht sind, treten bei diesen Patienten deutlich häufiger auf als Todesfälle infolge von Darmkrebs.
Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.