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Krebsrisiko Familienstand

Ledige Erwachsene erkranken häufiger an Krebs

|von Beatrice Hamberger

Eine US-Registerstudie mit über 4 Millionen Krebsfällen zeigt eine deutlich höhere Inzidenz bei nie verheirateten Erwachsenen – besonders bei Frauen sowie bei infektions- und lebensstilassoziierten Tumoren. Welche Krebsarten besonders betroffen sind und welche sozialen und verhaltensbezogenen Faktoren dahinterstehen.

Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten.
Eine US-Registerstudie zeigt deutliche Unterschiede im Krebsrisiko zwischen verheirateten und nie verheirateten Personen. (© Syda Productions/stock.adobe.com)

Registerdaten von über 4 Millionen Krebsfällen ausgewertet

Um das herauszufinden, analysierte das Team um Erstautor Paulo S Pinheiro, Florida (Miami; USA) Daten von mehr als 4 Millionen Menschen mit einer Krebserkrankung aus 12 US-Bundesstaaten. Die Daten wurden zwischen 2015 und 2022 erhoben und die Fälle nach dem Familienstand eingeteilt: verheirate, einschließlich geschiedener und verwitweter Personen, versus nie verheiratete Personen. Anschließend verglichen die Forschenden die Häufigkeit verschiedener Krebsarten unter Berücksichtigung des Alters. Gleichgeschlechtliche Ehen, die seit 2015 in den USA erlaubt sind, wurden in die Analyse mit einbezogen. Ausgeschlossen dagegen wurden Personen, die in festen Partnerschaften leben.

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