Startseite Alle Beiträge Medizin & Gesundheitssystem Medizin der Zukunft: 6G macht Kliniken smarter
Von Echtzeit-Datenübertragung bis zu smarten Assistenzsystemen

Medizin der Zukunft: 6G macht Kliniken smarter

|von dpa

Der neue Mobilfunkstandard 6G könnte den Klinikalltag radikal verändern: Von Echtzeit-Datenübertragung bis zu smarten Assistenzsystemen. Neue digitale Technologien können medizinische Prozesse beschleunigen, Personal entlasten und Patientensicherheit erhöhen können.

Eine medizinische Fachkraft arbeitet an einem Laptop. Auf dem Bildschirm und davor erscheinen holografische Darstellungen eines stilisierten menschlichen Körpers mit medizinischen Daten sowie ein Symbol für künstliche Intelligenz
Digitale Medizin im Einsatz: Die 6G-Technologie soll Krankenhäuser ncoh schneller, sicherer und effizienter machen. (© Suriyo/stock.adobe.com)

Forscher der Universität Leipzig, der Charité Berlin und weitere Partner wie Vodafone haben nach 3 Jahren ein Projekt zu einer vernetzten Gesundheitsversorgung abgeschlossen. Darin wurde erforscht, wie der kommende Mobilfunkstandard 6G in der Medizin Abläufe beschleunigen und Patienten helfen kann, wie die Beteiligten mitteilten. Das Vorhaben «6G Health» wurde vom Bundesforschungsministerium mit knapp 13 Millionen Euro gefördert.

Sekundenschnelle Unterstützung

Erkundet wurde unter anderem, wie Patientendaten in Echtzeit übertragen werden können, oder wie Augmented Reality Menschen helfen kann, sich eigenständig in Krankenhäusern zurechtzufinden. Ein weiterer Punkt war die Vernetzung medizinischer Geräte untereinander.

Das Projekt habe gezeigt, dass 5G, 6G und digitale Technologien das Gesundheitswesen stärken können, erklärte Ralf Irmer, Leiter des Vodafone Tech Innovation Center Dresden. Personal könne entlastet und die Patientensicherheit erhöht werden. Das sei auch eine Hilfe angesichts des Fachkräftemangels.

Vom Prototyp zur Anwendung

Der neue 6G-Standard solle ab 2030 eingeführt werden. Jetzt gehe es darum, die in dem Projekt entwickelten Konzepte und Prototypen in Produkte zu verwandeln, die in der Praxis eingesetzt werden könnten, erklärte der stellvertretende Projektleiter Clemens Möllenhoff.


Mehr zum Thema