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FOKO Kongressbericht

NIPT in der Kritik: Wird der Pränataltest zu oft eingesetzt?

Seit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nutzen 48 % aller Schwangeren den nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) – auch in Altersgruppen mit niedrigem Ausgangsrisiko. Bei unter 30-Jährigen bestätigt ein auffälliges Ergebnis nur in etwa der Hälfte der Fälle eine chromosomale Störung. Wird der NIPT entgegen seiner Zweckbestimmung als Routinescreening eingesetzt?

Grafische Darstellung der Nicht-invasiven Pränataldiagnositk
Nichtinvasiver Pränataltest (NIPT): Fast jede zweite Schwangere nimmt die Kassenleistung in Anspruch – doch gerade bei jüngeren Frauen bleibt der Vorhersagewert für Trisomien begrenzt. (© SyahCreation/stock.adobe.com)

Der nichtinvasive, zellfreie DNA-Pränataltest (NIPT) wird seit Juli 2022 von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Er soll für Schwangere mit erhöhtem Risiko für kindliche Trisomie 21, 18 und 13 zur Verfügung stehen, aber die hohe Inanspruchnahme weckt Zweifel, ob der NIPT wie geplant eingesetzt wird.

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