Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Mikronährstoffe formen Asthmaverlauf – über DNA-Methylierung und miRNA
Vitamin A und D bei Asthma neu beleuchtet

Mikronährstoffe formen Asthmaverlauf – über DNA-Methylierung und miRNA

|von Redaktion Thieme Praxis

Vitamin A und D wirken weit über klassische Stoffwechselwege hinaus: Eine aktuelle Analyse zweier Asthma-Kohorten mit über 2.200 Kindern und Erwachsenen zeigt, dass höhere Plasmaspiegel beider Mikronährstoffe mit besserer Lungenfunktion einhergehen – und bei Erwachsenen zudem mit verlangsamter epigenetischer Alterung. Im Fokus stehen Hypomethylierungen im IRF5-Gen sowie spezifische miRNAs, die als molekulare Vermittler agieren. Ein neuer Ansatzpunkt für personalisierte Strategien im Asthmamanagement?

Grafische Darstellung beider Lungenflügel
Vitamin A und D beeinflussen die Lungenfunktion bei Asthma über epigenetische Mechanismen wie DNA-Methylierung und miRNA-Regulation. (© Karrrtinki/stock.adobe.com)

Vitamin A und Vitamin D regulieren über sich überschneidende Signalwege – unter anderem den VDR-RXR-Komplex – zahlreiche Gene, die für die Lungenentwicklung, alveoläre Regeneration und immunologische Homöostase relevant sind. Bisherige Daten zu ihrer Wirkung bei Asthma sind heterogen und altersabhängig. Eine US-Forschergruppe um Sharma et al. untersuchte nun erstmals integrativ die Assoziationen beider Vitamine mit Lungenfunktion, epigenetischer Alterung und regulatorischer Epigenetik bei Kindern und Erwachsenen mit Asthma.

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