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Gastroenterologie

Was gibt es Neues in der Gastroenterologie? Unter diesem Themenbereich finden Sie aktuelle Entwicklungen aus einem der dynamischsten Fachgebiete der Inneren Medizin. Gebündelt werden News, Studien, Leitlinien-Updates und praxisrelevante Einordnungen zu Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, des Pankreas und der Gallenwege – verständlich, kompakt und auf den Punkt gebracht.

Der Fokus liegt auf dem konkreten Nutzen für den ärztlichen Alltag: Welche neuen Therapieoptionen zeichnen sich ab? Was ändern aktualisierte Empfehlungen für Diagnostik, Screening oder Verlaufskontrolle? Von CED über Hepatologie bis hin zu gastrointestinalen Tumoren greift der Themenbereich relevante Fragestellungen auf und ordnet sie klinisch ein.

Neuste Artikel

Medizinische Illustration des Darms mit einem Tumor im Dickdarm
Individualisierte Behandlung

Mini-Tumore weisen den Weg zur besseren Darmkrebs-Therapie

Rund 55.000 Menschen erkranken alleine in Deutschland jährlich neu an Darmkrebs. Zwar sind die Zahlen rückläufig und die Zahl darmkrebsbedingter Todesfälle ist in den vergangenen Jahren etwa aufgrund von Früherkennungsprogrammen zurückgegangen. Doch bei einer späten Diagnose ist die Behandlung von Darmkrebs noch immer herausfordernd.
Woman hand holding her bottom because having Abdominal pain and
Verstopfung und Blähungen

Plecanatid lindert Reizdarmsymptome bei jungen Erwachsenen

Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden häufig unter Verstopfungen und Blähungen – mit erheblichen Auswirkungen, auch auf die Lebensqualität der Betroffenen. Sie fühlen sich unwohl, ziehen sich zum Teil zurück und bei einigen gehen die Beschwerden mit einer enormen psychischen Belastung einher.
Ein Kind trägt ein rotes T-Shirt und blaue Jeans und hält sich mit beiden Händen den Bauch, was auf Bauchschmerzen hinweist.
Frühzeitige H.-pylori-Therapie

Schutz vor Magenkrebs schon im Kindesalter?

Helicobacter pylori ist weltweit weit verbreitet – etwa jedes dritte Kind ist infiziert. Das Bakterium verursacht nicht nur Bauchschmerzen und Wachstumsstörungen, sondern gilt auch als bedeutender Risikofaktor für Magenkrebs. Forschende der University of Pennsylvania plädieren daher für eine routinemäßige Therapie bereits im Kindesalter – selbst bei beschwerdefreien Patienten. Doch ist dieser Ansatz wirklich sinnvoll?
Mann hält sich Bauch.
Worte können den Schmerz verstärken

Warum Bauchschmerzen besonders anfällig für Nocebo-Effekte sind

Bauchschmerzen sind aufgrund ihrer unspezifischen, schwer lokalisierbaren und oft bedrohlich empfundenen Natur besonders anfällig für negative Erwartungseffekte. Eine aktuelle Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsmedizin Essen belegt erstmals experimentell: Viszerale Schmerzen nehmen eine biologische Sonderstellung ein – sie reagieren besonders stark auf Nocebo-Effekte.
Rote-Hand
Risiko schwerwiegender Stoffwechselschäden

Rote-Hand-Brief zu Infliximab (Remsima®)

Die neue IV-Formulierung (100 mg und 350 mg [40 mg/ml] Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) enthält Sorbitol und ist daher bei Patienten mit hereditärer Fruktoseintoleranz kontraindiziert.
A man injecting himself with obesity medication
GLP-1-Rezeptoragonisten

Mehr als Gewichtsreduktion – Vorteile für Darmkrebspatienten

Übergewicht zählt zu den zentralen Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs. Zur Therapie von Adipositas kommen zunehmend GLP-1-Rezeptoragonisten zum Einsatz. Neue Daten zu ihnen zeigen jetzt: Sie senken die Sterblichkeit bei Darmkrebs deutlich – und bieten zusätzliche Vorteile für adipöse Patienten.
Yellow paper plane, volatility in the business and investment
Mehr Organspenden

Deutschland verzeichnet Rekord bei Organspenden – doch Tausende warten weiter

Die Organspendezahlen steigen auf den höchsten Stand seit 2012, aber für die mehr als 8.000 wartenden Patientinnen und Patienten bleibt die Versorgungslage weiterhin kritisch.
Die Fettleber im Wandel

Von NAFLD zu MASLD – Epidemiologie und therapeutische Möglichkeiten

MASLD im Fokus – In dieser Übersichtsarbeit lesen Sie die wichtigsten Fakten rund um das Thema Fettleber. Informieren Sie sich über Epidemiologie und Risikofaktoren, Diagnostik und Therapie auf Basis aktueller Empfehlungen der S2k-Leitlinie sowie über neue Optionen bei der Erkrankung.
Chromosom auf blauem Hintergrund
Epigenetische Drift

Warum unser Darm altert – und wie sich das beeinflussen lässt

Eine internationale Studie deckt auf: Altersbedingte epigenetische Veränderungen in Darmstammzellen schalten wichtige Gene ab und erhöhen das Krebsrisiko – ein Prozess, der sich beeinflussen lässt.
Eine ausgestreckte Hand hält einen roten Blutstropfen vor einem sanften rosa Hintergrund
Verstecktes Risiko

Diclofenac & Paracetamol: Unerwartete Gefahr für den Eisenstoffwechsel

Schmerzmittel wie Diclofenac und Paracetamol gelten als sicher. Sie können aber den Eisenstoffwechsel von Leberkrebszellen beeinflussen und dadurch das Risiko für Anämien oder Eisenmangel bei Krebspatienten erhöhen. Was bedeutet das für die Therapie – und welche Alternativen gibt es?
Darm Innenansicht
Darmregeneration

Immunzellen als Reparaturhelfer: Darmheilung nach Krebsbehandlung

Eine neue Studie enthüllt: Regulatorische T-Zellen (Tregs) nutzen Entzündungssignale, um die Darmschleimhaut nach Krebstherapie zu regenerieren – ein möglicher Durchbruch für die Behandlung von Nebenwirkungen.
Grafische Darstellung des menschlichen Oberkörpers mit hervorgehobener Bauchspeicheldrüse im Zentrum, umgeben von Wirbelsäule und inneren Organen.
Neue Maßstäbe für Hochrisiko-Eingriffe

Internationale Referenzwerte für die totale Pankreasentfernung

Eine internationale Studie liefert erstmals Referenzwerte für die totale Pankreasentfernung – einen Eingriff mit hoher Mortalität. Die Analyse von 994 Fällen aus 25 Zentren zeigt: Trotz optimaler Bedingungen liegt die Sterblichkeit bei 6,3 %. Damit ist das Risiko 3-mal höher als bei der Pankreatoduodenektomie. Die neuen Daten sollen künftig die Qualitätskontrolle verbessern.