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Gastroenterologie

Was gibt es Neues in der Gastroenterologie? Unter diesem Themenbereich finden Sie aktuelle Entwicklungen aus einem der dynamischsten Fachgebiete der Inneren Medizin. Gebündelt werden News, Studien, Leitlinien-Updates und praxisrelevante Einordnungen zu Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, des Pankreas und der Gallenwege – verständlich, kompakt und auf den Punkt gebracht.

Der Fokus liegt auf dem konkreten Nutzen für den ärztlichen Alltag: Welche neuen Therapieoptionen zeichnen sich ab? Was ändern aktualisierte Empfehlungen für Diagnostik, Screening oder Verlaufskontrolle? Von CED über Hepatologie bis hin zu gastrointestinalen Tumoren greift der Themenbereich relevante Fragestellungen auf und ordnet sie klinisch ein.

Neuste Artikel

Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
Hoffnungsträger Immuntherapie

MATTERHORN-Studie zeigt Vorteil im Gesamtüberleben bei Magenkarzinom

Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs. 
Grafische Darstellung des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumorbereich.
Metastasierten kolorektalen Karzinom mit hoher Mikrosatelliteninstabilität

Nivolumab plus Ipilimumab: Die Kombi stiehlt der Mono- und Chemotherapie die Show

Die Studie CheckMate 8HW bestätigt die Überlegenheit der kombinierten Immuntherapie mit Nivolumab und Ipilimumab (Nivo-Ipi) gegenüber Monotherapie und Chemotherapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) mit defizientem Mismatch-Repair und/oder hoher Mikrosatelliteninstabilität (dMMR/MSI-H). Ein signifikant verlängertes progressionsfreies Überleben und ein deutlicher Vorteil beim Gesamtüberleben sprechen für die kombinierte Immuntherapie als Erstlinientherapie.
Rx aktuell

Stellungnahme der AkdÄ zu Nivolumab bei Leberzellkarzinom

Stellungnahme der AkdÄ zur frühen Nutzenbewertung § 35a SGB V von Nivolumab – neues Anwendungsgebiet: Leberzellkarzinom, nicht resezierbar oder fortgeschritten, Erstlinie, Kombination mit Ipilimumab.
Taste "Leitlinien" auf einer Computertastatur
Neue S3-Leitlinie

Darmkrebs früher erkennen und individueller behandeln

Die neue S3-Leitlinie setzt auf Früherkennung, genetische Tests und innovative Therapiekonzepte – für bessere Prognosen und mehr Organerhalt bei Darmkrebs.
Lebererkrankungen - die stille Epidemie
Experten fordern sofortiges Handeln

Leberkrebs: Europa droht eine vermeidbare Gesundheitskrise

Leberkrebs zählt zu den am schnellsten wachsenden krebsbedingten Todesursachen in Europa. Ohne gezielte Prävention und Früherkennung droht eine Epidemie. Die UEG und DGVS fordern politische Maßnahmen, um Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Hepatitis und Alkoholmissbrauch zu bekämpfen – und Leben zu retten.
Sonnenschein durch grünes Blätterdach
Zelltherapie bringt Hoffnung

Colitis ulcerosa erstmals mit CAR-T-Zellen geheilt

Eine junge Frau mit schwerer Colitis ulcerosa wurde erstmals erfolgreich mit CAR-T-Zellen behandelt – ein Durchbruch für die Immunmedizin.
KI: Künstliche Intelligenz
Heilende Algorithmen?

Künstliche Intelligenz – ein Gamechanger bei Bauchschmerzen und CED

Bauchschmerzen sind oft ein medizinisches Rätsel – doch mithilfe von künstlicher Intelligenz lässt sich nicht selten Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Kongress Viszeralmedizin 2025 zeigt die DGVS, wie digitale Tools die Diagnostik und Therapie revolutionieren können: von der Endoskopie bis zur personalisierten Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
eine Tasse schwarzer Kaffee und Kaffeebohnen
Freund oder Feind?

Koffeinkonsum und CED – gibt es einen Zusammenhang?

Chronische Diarrhö und Obstipation betreffen Millionen Menschen weltweit – und Koffein ist dabei ein potenzieller Einflussfaktor. Dabei hängt die Wirkung stark von der Dosis ab. Während moderater Konsum die Darmpassage fördern kann, erhöht ein hoher Koffeinkonsum das Risiko für Verstopfung. Für chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigt sich hingegen kein klarer Zusammenhang.
Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen. 
Hand schieben einen Holzwürfel mit rotem Kreuz nach vorne, ein Würfel mit grünem Haken bleibt im Hintergrund
Im direkten Vergleich

Guselkumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn – Zusatznutzen? Ja oder Nein?

Das IQWiG hat den monoklonalen Antikörper Guselkumab in 2 randomisierten Studien bewertet – bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Das Ergebnis: Kein Zusatznutzen gegenüber Golimumab bzw. Ustekinumab, außer bei einzelnen Subgruppen mit Biologika-Vortherapie. Die Daten liefern dennoch wichtige Impulse für die Versorgung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
Mikroflora im Darm beeinflusst Integrität der Darmschleimhaut
Wenn der Darm unbemerkt brennt ...

Stille Entzündung – der unsichtbare Gegner im Sportlerkörper

Oxidativer Stress, gestörte Darmflora und Mikronährstoffmangel: Eine stille Entzündung kann unbemerkt Leistung und Gesundheit beeinträchtigen – besonders bei Sportlerinnen und Sportlern. Wie hängen Ernährung, Darmgesundheit und Training zusammen – und was kann man präventiv tun?
Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
ASCO Kongressbericht

Magenkarzinom: Neuer perioperativer Standard: Immuntherapie ergänzt FLOT

Das ereignisfreie Überleben (EFS) beim resektablen Magenkarzinom lässt sich mit der Kombination von Durvalumab mit der perioperativen Therapie mit dem FLOT-Chemotherapie-Regime weiter verbessern