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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

Neuste Artikel

Akute lymphoblastische Leukämie - Krebszellen und Erythrozyten
EVOLVE-Studie setzt neue Maßstäbe

Ph+ ALL: Lässt sich die Stammzelltransplantation durch zielgerichtete Therapien ersetzen?

Ziel ist der EVOLVE-Studie ist es, durch zielgerichtete und immunbasierte Therapien den Bedarf an Stammzelltransplantationen zu reduzieren und Behandlungen der Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie  (Ph+ ALL) wirksamer sowie verträglicher zu gestalten. Auf dem Kongress der American Society of Hematology (ASH) wurden jetzt erste vielversprechende Ergebnisse präsentiert.
Wegweiser an einem Mast vor blauem Himmel, mit Richtungsangaben für Stadt und Land
Ungleiche Chancen

Darmkrebssterblichkeit: Stadt-Land-Gefälle bleibt bestehen

Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger sozioökonomischer Status  und fehlende Mobilität.
Sechs junge Menschen sitzen nebeneinander auf einer Mauer, ihre Beine baumeln herunter
Rezidiv mit Metastasen

Junge Darmkrebspatienten besonders gefährdet

Eine große Analyse von mehr als 48.000 Fällen zeigt: Tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein metastatisches Rezidiv auf, ist ihre Prognose deutlich schlechter als bei einer bereits metastasierten Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt. Sarkome und Darmkrebs wiesen in der Studie die höchste 5‑Jahres‑Inzidenz metastatischer Rezidive auf.
Laborantin mit Schutzkleidung und Maske hantiert mit Pipette
Zum Deutschen Krebskongress

Pankreaskarzinomtherapie: Deutsche Krebshilfe investiert 33,5 Millionen Euro in innovative Allianzen

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Tumorarten. Mit der „Deutschen Allianz Pankreaskarzinom“ unterstützt die Deutsche Krebshilfe nun drei große Forschungsverbünde, um Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankung nachhaltig zu verbessern.
Medizinische Illustration des Darms mit einem Tumor im Dickdarm
Versorgungsforschung

Lebermetastasen bei Darmkrebspatienten

Lebermetastasen zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Darmkrebs. Vor allem jüngere Patienten und Männer sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Gleichzeitig haben sich Inzidenz und Überleben in den letzten Jahren deutlich verbessert – allerdings nicht für alle Verlaufsformen.
A man injecting himself with obesity medication
Mehr als nur ein Abnehmhelfer

GLP-1-Rezeptoragonisten senken Darmkrebsmortalität

Patienten mit Darmkrebs, die GLP-1-Rezeptoragonisten nutzen, haben eine deutlich geringere Sterblichkeitsrate. Die Wirkstoffe, umgangssprachlich oft als „Abnehmspritzen“ bezeichnet, senken nicht nur das Gewicht, sondern könnten auch die Prognose bei Dickdarmkrebs verbessern – insbesondere bei stark adipösen Patienten. 
Virus Cell T-Cell cancer cell with receptors dendritic cells antigen-presenting cells mammalian immune system virus and virology concept 3d rendering
Das Geheimnis langjähriger Tumorfreiheit

Warum manche Myelom-Patienten so gut auf die CAR-T-Zelltherapie ansprechen

Warum bleiben einige Menschen mit Multiplem Myelom nach nur einer CAR‑T‑Infusion über Jahre krebsfrei? Eine aktuelle Analyse der CARTITUDE‑1‑Studie liefert erstmals Hinweise: Entscheidend ist nicht allein die Wirkkraft der CAR‑T‑Zellen, sondern ein spezifisches Zusammenspiel mit dem eigenen Immunsystem.
Innenansicht Darm
Neue Erkenntnisse aus Mikrobiomforschung

Sekundäre Gallensäuren beschleunigen Entstehung von Dickdarmkrebs

Ein Forscherteam aus Deutschland hat erstmals nachgewiesen, dass bestimmte Darmbakterien über die Bildung sekundärer Gallensäuren aktiv zur Entstehung von Dickdarmkrebs beitragen. Die Ergebnisse eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Stilisierte Illustration von vier medizinischen Fachkräften im weißen Kittel mit Stethoskopen und Akten, die in einem Krankenhausgang stehen; im Hintergrund ist links ein großes Fenster mit schwarzem Rahmen sichtbar, die Figuren sind in gedeckten Blau- und Grautönen dargestellt.
Mit freundlicher Unterstützung von hematooncology.com

Innovative Zell- und Antikörpertherapien definieren Behandlungsstandards beim multiplen Myelom neu

Die Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2025 zeigte: Die Myelomtherapie befindet sich in einer Phase rasanter Innovationen, geprägt von personalisierten Therapieansätzen, neuen zellulären Technologien und verbesserten Möglichkeiten zur MRD-Diagnostik (MRD: minimale Resterkrankung). Die dort vorgestellten Daten eröffnen den Patienten somit künftig noch präzisere und effektivere Behandlungsoptionen. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com  finden interessierte Ärzte jetzt einen strukturierten Bericht und kurze Videobeiträge zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich des multiplen Myeloms, die auf dem ASH-Kongress 2025 präsentiert wurden.
Darstellung des menschlichen Darms in einer futuristischen, digitalen Umgebung mit medizinischen Symbolen und Datenvisualisierungen.
Künstliche Intelligenz in der Onkologie

Wie KI die Überlebensprognose bei Darmkrebs verbessert

Die Überlebensprognose bei Darmkrebs ist vielschichtig und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Herkömmliche Verfahren wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen dabei an ihre Grenzen. Methoden des maschinellen Lernens ermöglichen eine präzisere Bewertung relevanter Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Raucherstatus – und eröffnen neue Perspektiven für individuell zugeschnittene Therapien.
Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Beschwerden dauern oft jahrelang an

Ballaststoffe gegen Darmprobleme nach Krebsdiagnose?

Viele Darmkrebsüberlebende kämpfen noch Jahre nach der Diagnose mit Verdauungsproblemen wie Durchfall, Blähungen oder Verstopfung. Fast die Hälfte ist betroffen – und die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Wer mehr Ballaststoffe zu sich nimmt, hat offenbar weniger Beschwerden.
Eine Person sitzt auf einem Holzsteg am Wasser, umgeben von dichtem Nebel. Die Haltung wirkt nachdenklich und zurückgezogen
Wer ist besonders gefährdet?

Depression, Angst, Schmerzen und Fatigue – die unsichtbaren Langzeitlasten einer Krebserkrankung

Auch Jahre nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung können Betroffene an Depressionen erkranken. Brust- und Darmkrebsüberlebende scheinen dafür besonders gefährdet. Welche Faktoren das Risiko erhöhen und wie Sie  Risikopersonen frühzeitig erkennen können, erfahren Sie hier.