Startseite Studien Seite 22

Studien

Damit Sie relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen schnell in den Praxisalltag integrieren, bündelt diese Übersicht klinisch bedeutsame Studien, Metaanalysen und Versorgungsdaten. Unsere Fachredaktion sichtet die aktuelle Datenlage kontinuierlich und ordnet neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention zielgerichtet für den medizinischen Alltag ein.

Neuste Artikel

Anatomische Darstellung eines weiblichen Brustkorbs mit sichtbar markiertem Tumor in der linken Brust.
Mammakarzinom

Endokrine Therapie bei Brustkrebs: Durchhalten lohnt sich

Junge Frauen mit Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs haben ein erhöhtes Rückfallrisiko. Eine neue Studie zeigt: Wer die endokrine Therapie konsequent durchhält, verbessert die Prognose deutlich. Besonders bei Patientinnen unter 35 Jahren steigt das krankheitsfreie Überleben spürbar. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung individueller Therapiebegleitung.
Frau hält sich eine rosa Gerbera vor den Schambereich
Vaginose

Mikroflora beeinflusst Immunreaktion

Eine Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt: Die bakterielle Vaginose steht in engem Zusammenhang mit der Immunantwort. Veränderungen der Mikroflora beeinflussen den Verlauf der Erkrankung.
Frau mit entfernter Brust
Weltweite Trends

Brustkrebssterblichkeit 2025: Rückgang setzt sich fort

Die Brustkrebssterblichkeit in der Europäischen Union und Großbritannien geht weiter zurück – vor allem bei Frauen zwischen 50 und 79 Jahren. Screening-Programme und moderne Therapien zeigen Wirkung. Doch bei Frauen über 80 Jahren steigen die Todesfälle. Eine neue Prognose zeigt, wo Fortschritte erzielt wurden – und wo Handlungsbedarf besteht.
Gebärmutter mit einem tumorös veränderten rechten Eierstock
Therapienovität

Ovarialkarzinom: Neues Antigen für Immuntherapie entdeckt

Ein Forschungsteam der Mayo Clinic hat ein neues Antigen entdeckt, das die Immuntherapie bei Ovarialkarzinom verbessern könnte. Kryptische Peptide aktivieren T-Zellen – ein möglicher Durchbruch.
Übergewichtige Frau sitzt auf einem Stuhl vor einer Auswahl an Kleidungsstücken
Schwangerschaft

Adipositas in der Schwangerschaft erhöht Schlaganfallrisiko

Eine neue Studie zeigt: Kinder von Frauen mit Adipositas haben ein deutlich erhöhtes Risiko für perinatale Schlaganfälle. Während bei normalgewichtigen Müttern 19 von 100.000 Neugeborenen betroffen sind, steigt die Rate bei adipösen Müttern auf 35. Die genauen Ursachen sind noch unklar – doch Experten fordern weitere Forschung.
zwei Hände in innigem Kontakt
Mammakarzinom

Neuropathie bei Chemo: Kühlung oder Kompression hilft

Periphere Neuropathie ist eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie. Eine neue Studie zeigt: Handkühlung oder Kompression kann das Risiko deutlich verringern – mit einfachen Mitteln und klarer Wirkung.
Soft-Drinks, Limonade, Cola in einem Glas
Soft-Drinks

Mundhöhlenkarzinom bei Frauen: Zucker als stiller Risikofaktor

Zucker steht im Verdacht, das Risiko für Mundhöhlenkrebs bei Frauen zu erhöhen. Eine Langzeitstudie zeigt: Bereits ein gezuckertes Getränk pro Tag kann das Risiko verfünffachen – unabhängig von Rauchen oder Alkohol.
Frühe Endometriose erhöht das Risiko für Unfruchtbarkeit, Infektionen, Schmerzen und Migräne.
Langzeitfolgen bei jungen Patientinnen

Frühe Endometriose-Diagnose erhöht Krankheitsrisiko

Frauen mit früher Endometriose-Diagnose leiden später häufiger unter Unfruchtbarkeit, Schmerzen und weiteren Erkrankungen.
Nach einer Mammakarzinom-Therapie berichten alle Frauen von einem einen schlechteren körperlichen Gesundheitszustand als Frauen ohne Brustkrebserkrankung.
Mammakarzinom

Therapiewahl beeinflusst die Gesundheit auch nach der Krebserkrankung

Unabhängig davon, ob Mammakarzinom-Patientinnen mit einer Chemo- oder einer Hormontherapie behandelt werden, berichten sie über Jahre hinweg von einer im Vergleich zu gesunden Frauen schlechteren körperlichen Gesundheit. Die Hormontherapie scheint jedoch längerfristig mit einem besseren Outcome assoziiert zu sein.
Anatomische Darstellung eines Kolontumors:
Wie lange behandeln?

Ideale Dauer von Immuntherapie bei fortgeschrittenem Darmkrebs

Für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem, dMMR- oder MSI-H-positivem Darmkrebs zeichnet sich ab, dass eine zeitlich begrenzte Immuntherapie mit Checkpointblockern das Gesamtüberleben nicht kompromittiert. Bei komplettem Ansprechen kann bereits nach 1 Jahr abgesetzt werden, spätestens nach 2 Jahren scheint ein Therapieende vertretbar. Das entlastet Betroffene von Toxizitäten und Kosten.

Medizinische Studien: FAQ – Häufige Fragen

Die Auswahl konzentriert sich auf Arbeiten mit hoher Relevanz für die evidenzbasierte Medizin. Dazu gehören primär randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), systematische Reviews, Metaanalysen sowie große Kohorten- und Registerstudien. Ergänzt wird die Berichterstattung durch aktuelle Daten aus der Versorgungs- und Gesundheitsforschung, um auch langfristige Trends im Real-World-Kontext abzubilden.