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Inkontinenz

Beckenbodentraining in der Schwangerschaft senkt Stressharninkontinenz

|von Daniela Lukaßen-Held

Das PEFLOW-Programm ab der 28. Schwangerschaftswoche reduziert das Risiko einer postpartalen Stressharninkontinenz deutlich. Eine randomisierte Studie mit 764 Teilnehmerinnen zeigt, wie gezielte Kontraktions- und Entspannungsübungen die Inkontinenzrate nach der Geburt nahezu halbieren.

Schwangere beim Sport
Ein gezieltes Beckenbodentraining ab der 28. Schwangerschaftswoche kann die postpartale Stressharninkontinenz deutlich reduzieren. (© Kalim/stock.adobe.com)

Stressharninkontinenz in Schwangerschaft und Wochenbett

Rückbildungsgymnastik gehört inzwischen fast schon zum Standardprogramm für junge Mütter. Hierzulande werden die Kosten dafür bei gesetzlich Versicherten durch die Krankenkassen übernommen. In unterschiedlichen Übungen geht es in den Kursen um eine gezielte Kräftigung des Beckenbodens, der während Schwangerschaft und Geburt stark belastet wurde. Und das bleibt oft nicht ohne Folgen.

So ist Harninkontinenz ein weit verbreitetes Problem werdender oder junger Mütter. Doch warum ist es so, dass werdende oder frischgebackene Mütter ständig zur Toilette müssen?

Die Gründe sind vielfältig:

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