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Krebsfrüherkennung bei Frauen: Warum die Teilnahmequoten zu niedrig bleiben

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine US-Studie mit über 68.000 Frauen zeigt erhebliche Lücken bei Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs-Screenings. Besonders die Darmkrebsvorsorge wird gemieden. Welche zwei Risikogruppen die Studie identifiziert und welche Strategien die Screeningquoten verbessern könnten.

Frau bei der Krebsfrüherkennung
Eine US-Studie zeigt, warum viele Frauen Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs-Screenings nicht wahrnehmen. (© Parilov/stock.adobe.com)

Krebsfrüherkennung: Warum Screeningprogramme entscheidend sind

Die Einführung von Krebsfrüherkennungsprogrammen ist ein wichtiger Meilenstein in der Behandlung von Tumorerkrankungen. Studien zeigen, dass Screeningprogramme direkten Einfluss auf die Krebsmortalität nehmen. So ist etwa die Brustkrebsmortalität unter Frauen, die sich dem organisierten Mammographie-Screening-Programm unterziehen, um 20 bis 30 Prozent geringer als unter Frauen, die darauf verzichten.

Kurzum: Screeningprogramme können lebensrettend sein. Denn Zellveränderungen werden durch diese oftmals früh entdeckt – und damit in einem Stadium, in dem noch eine Heilung erreicht werden kann.

Doch längst nicht jede Frau nutzt das Angebot. So lag die Teilnahmerate für das Mammographie-Screening im Jahr 2023 bei 52 Prozent, wie der Evaluationsbericht 2023 der Kooperationsgemeinschaft Mammographie zeigt.

Teilnahmequoten an Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs-Screening im Vergleich

Doch woran liegt das? Wer nimmt teil, wer nimmt nicht teil?

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