Die Messung der Lebersteifigkeit per vibrationskontrollierter transienter Elastografie gilt als vielversprechendes Instrument zur Früherkennung einer Leberfibrose. Doch lohnt sich ein wiederholtes Screening in der Allgemeinbevölkerung? Eine europäische Kohortenstudie mit über 4.500 Teilnehmenden aus Spanien, Dänemark und den Niederlanden liefert nun belastbare Langzeitdaten – und legt nahe, dass ein flächendeckendes Screening ineffizient wäre. Für bestimmte Risikogruppen zeichnet sich hingegen ein klarer Nutzen ab.
Lebersteifigkeit im Verlauf: Wann ist ein Screening tatsächlich sinnvoll?
Die nichtinvasive Bestimmung der Lebersteifigkeit (liver stiffness measurement, LSM) mittels vibrationskontrollierter transienter Elastografie ist als Screeningverfahren zur Detektion einer Leberfibrose in mehreren Leitlinien verankert – Langzeitdaten zur Dynamik der Messwerte in der Allgemeinbevölkerung fehlten bislang jedoch weitgehend. Diese Lücke schließt die multizentrische, prospektive, populationsbasierte LiverScreen-Kohortenstudie mit Teilnehmenden aus Barcelona, Odense und Rotterdam.
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