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Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

|von Daniela Lukaßen-Held

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.

Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Finnische Registerdaten zeigen keinen Zusammenhang zwischen induzierter Abtreibung oder Fehlgeburt und einem erhöhten Brustkrebsrisiko. (© Алекс Ренко/stock.adobe.com)

Im Zusammenhang mit induzierten Abtreibungen machen viele Fehlinformationen die Runde. Oftmals diskutiert wird etwa die Frage, ob sich in der Folge das Brustkrebsrisiko erhöht – ein Aspekt, der auch im Zusammenhang mit Fehlgeburten immer wieder genannt, jedoch bisher nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist.

Die Studienlage zum Thema ist unzureichend, da frühere, in der Regel kleine Untersuchungen in erster Linie auf selbst gemeldeten Daten basieren. Auf Grundlage finnischer bevölkerungsbasierter Registerdaten wurde nun analysiert, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen induzierten Abtreibungen und Fehlgeburten und einem erhöhten Risiko für prä- und postmenopausalem Brustkrebs besteht.

Über 31.000 Brustkrebsfälle in finnischer Registeranalyse ausgewertet

Einbezogen wurden 31.687 Frauen mit Brustkrebs, die ihre Diagnose zwischen 1972 und 2021 erhalten haben. Die Kontrollgruppe bildeten 158.433 Frauen.

Die Wissenschaftler analysierten auf Basis finnischer Register etwa Daten zu:

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