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Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung: Manche Krebsarten treten häufiger, andere seltener auf

|von Daniela Lukaßen-Held

Krebsrisiko und assistierte Reproduktion: Eine Kohortenstudie mit über 417.000 Frauen zeigt, dass die Gesamtkrebsinzidenz nach Kinderwunschbehandlung nicht signifikant von der Allgemeinbevölkerung abweicht. Allerdings treten Gebärmutterkrebs und invasive Melanome häufiger auf – während Gebärmutterhals- sowie Lungenkrebs seltener diagnostiziert werden. Was das für die Nachsorge bedeutet.

Eizelle bei künstlicher Befruchtung unter dem Mikroskop
Assistierte Reproduktion unter dem Mikroskop: Die Gesamtkrebsinzidenz nach Kinderwunschbehandlung entspricht der Allgemeinbevölkerung – doch bei Gebärmutterkrebs und Melanom zeigt sich eine erhöhte Inzidenz. (© ATRPhoto/stock.adobe.com)

Haben Frauen und ihre Kinder nach assistierter Reproduktion ein erhöhtes Krebsrisiko? Diese Frage wird immer wieder diskutiert.

Eine Studie zeigt nun: Während Frauen nach assistierter Reproduktion an einigen Krebsarten häufiger erkranken, erkranken sie an anderen seltener.

Einbezogen wurden 417.984 Frauen nach assistierter Reproduktion.

Die Frauen hatten sich unterschiedlichen Behandlungen unterzogen:

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