Eine Auswertung mit über 124.000 Frauen zeigt messbare Einbußen bei Gedächtnis, Konzentration und emotionaler Stabilität nach der Menopause – verbunden mit einem Verlust grauer Substanz in relevanten Hirnarealen. Die Hormonersatztherapie (HRT) konnte diese Effekte nicht abmildern und ging teils sogar mit stärkeren psychischen Beschwerden einher.
Während der Menopause nimmt die graue Substanz ab und die psychische Belastung steigt
Viele sind von psychischen Herausforderungen, von Schlafstörungen und anderen Auswirkungen betroffen. Was vielen Frauen hilft, ist eine Hormonersatztherapie. Doch über die psychologischen Vorteile dieser Behandlung ist noch nicht ausreichend viel bekannt. Eine Studie hat daher nun die Auswirkungen von Menopause und Hormonersatztherapie auf die psychische Gesundheit, die kognitive Funktion und die Gehirnstruktur untersucht. Eine Erkenntnis: Die Menopause ist mit schlechteren psychischen Gesundheitsergebnissen und einer Verringerung des Volumens der grauen Substanz in wichtigen Gehirnregionen verbunden. Die Hormonersatztherapie kann diese nicht mildern und scheint sogar mit psychischen Herausforderungen einherzugehen.
Kognition und graue Substanz: Was sich nach der Menopause verändert
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